Bonjour & Welcome

Ist es an der Zeit seine Gewohnheiten zu ändern?

DE: Guten Morgen ihr Lieben. Ungewöhnliche Maßnahmen erfordern ungewöhnlichere Titel. Habt ihr euch schon einmal die Frage gestellt, ob es an der Zeit ist eure Gewohnheiten zu verändern? Die Komfortzone verlassen und darüber hinaus gehen. Offen sein, bereit sein Risiken einzugehen, um auf ein besseres, schöneres und spannenderes Leben zu hoffen bzw. hoffen zu können?

Manches Mal steht man am Rande des Abgrundes und hat nur die Wahl den Schritt nach vorne ins Leere zu wagen oder doch lieber zurück zu treten und zu erstarren. Doch was ist, wenn die Wand im Rücken langsam drückt und man gar keine andere Wahl mehr hat, als nach vorne zu gehen, bevor man nach vorne fällt?


Doch warum sollten wir unsere Gewohnheiten überhaupt ablegen oder verändern?



Stellt euch doch einfach selber ganz ehrlich einmal die Frage, was ihr für echte Gewohnheiten habt. Was fällt euch da ein? Entscheidest du dich bewusst dazu dein Leben so zu führen, wie du es tust oder zwingt dich lediglich die Gewohnheit und tägliche Routine dazu. Vielen Menschen passiert es, dass sie sich gar nicht bewusst sind, warum sie gewisse Dinge tun, was ihre Absicht dahinter ist. Wenn man sich darüber erst einmal klar ist, wird einem auch schnell bewusst, dass es andere und zielführendere Wege gibt, diese Absicht zu verfolgen. 

Ich wette ein Großteil von euch schaut nach dem Aufstehen auf sein Handy, checkt E-Mails, Statusnachrichten, upgeloadete Bilder - man will ja schließlich informiert sein. Doch wie gut startet man so in den Tag? Schlechten Nachrichten, missfallenden Kommentaren, Neuigkeiten oder Ähnliches beeinflusst unmittelbar unseren Tag und unsere Stimmung. Wie wäre es also die ersten 10 Minuten einfach mal zu meditieren bzw. in sich zu kehren. Den Morgen zuhören oder ein Lied anmachen und sich vornehmen solange es spielt, noch liegen zu bleiben, um wach zu werden.  

Viele Menschen sich sich als passiv und machtlos in ihrem Leben. Dabei habt ihr alles - ja wirklich alles  selbst in der Hand! Jeder Mensch ist letztendlich der eigene kreative Schöpfer und Bestimmter seines Lebens. Ich weiss, äußere Einflüsse, das Leben, sein Umfeld, all das prasselt in uns ein und beeinflusst uns sowohl direkt, als auch indirekt. Es gibt viele Probleme und Hindernisse, davor ist niemand gewahrt im Leben, aber trotzdem bleiben solche Geschehnisse bzw. der Umgang und die innere Einstellung zu ihnen einer eigenen Entscheidung. Man kann sich runterziehen lassen und aufgeben, man kann aber versuchen sich über Wasser zu halten, Luft zu holen, trotzdem das Positive aus der aussichtslosesten Situation versuchen zu finden, um sich daran zu krallen.


Wie merke ich ob eine Gewohnheit positiv oder negativ für mich ist?



Eine sehr gute Frage, da man hierbei ganz ehrlich von außen auf sich drauf schauen muss. Der Startpunkt, um sich bewusst zu werden was einem gut tut und was nicht, ist auf seine Gefühle und seinen Körper zu hören. Was einem gut tut kann man nicht immer logisch erklären oder aus Statistiken ablesen. Es gibt hierbei keine Messungsbeispiel und eigentlich auch keine Vergleichbarkeit. Nur weil z.B. überall zu lesen ist, dass XY das Richtige ist und dem Menschen gut tut, heißt es nicht, dass es für Jedermann gleich gilt. 
Viel einfacher wäre es auf seine Bedürfnisse zu hören und diesen Impulsen nachzugehen. Und darauf basierend könnt ihr die passende Gewohnheit entwickeln.


Doch wie fangee ich am Besten an?



Am Besten fängst du mit der schlechten Gewohnheit ein, die dir vielleicht schon während des Lesens in den Sinn kam oder du hast dir schon lange etwas vorgenommen und jedes Mal wieder abgebrochen.  

Fang an dich zu fragen, was du mit dieser Gewohnheit für ein Ziel verfolgst, was deine Absicht ist. Diese alte Gewohnheit kannst du dann durch eine neue ersetzen, aber dennoch die Absicht bewahren. 

Natürlich muss die Motivation dazu auch stimmen. Seine Motivation zu erhöhen kann ein schwerer innerer Kampf sein, vor allen Dingen wenn wir über Veränderungen sprechen, die getan werden müssen, auch wenn man selber nicht dazu bereit ist, obwohl man weiss, dass es so das einzig richtige ist. Aber erstmal durch die Hölle zu gehen, um dann ins Licht zu wandern, erfordert eine hohe Motivationsbereitschaft den Kampf aufzunehmen. Man muss sich mit den Widerständen auseinandersetzen, warum ich etwas nicht tue, was ich eigentlich tun möchte. Oder warum du etwas tust, du eigentlich nicht tun möchtest.

Wenn du keine Widerstände gegen eine Änderung deiner Gewohnheiten hättest, dann würdest du schon längst eine neue Gewohnheit haben. Stimmt's?
Sich dieser Widerstände bewusst zu werden und damit konsequent auseinander zu setzen ändert oft schon einiges. Wenn es irgendwann keine Widerstände mehr gibt, dann kann die ganze neu gewonnene Energie frei  zu der neuen Gewohnheit fliesen und es fällt dir plötzlich einfach.




2 comments:

  1. Wunderbar geschrieben. Ich mag die Art, wie du deine Texte verfasst!
    Und ein Kompliment an deinen Header muss ich auch noch loswerden! :)

    Liebe Grüße von Helena:
    www.letsmakeanewtomorrow.blogspot.com

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  2. Leider sind wir Menschen von Natur aus bequem (faul, wollte ich jetzt nicht sagen^^), um alte Gewohnheiten zu ändern. Warum etwas ändern, was bisher immer funktioniert hat. Dabei hast Du so Recht. Man sollte öfter über sein Leben nachdenken, schließlich hat man nur eines. Und sich wirklich fragen, ist man aktuell glücklich damit... und wenn Nein, Deinen Beitrag wirklich mal lesen und etwas ändern! Ein echt inspirierender Beitrag, Liebes!

    Würde mich freuen, wenn Du mal bei mir vorbeischaust! ♥

    Liebst,
    Darkensidejewel

    von www.butterfliesandhurricanes.de

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