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DE: Tja meine Lieben, um euch in Sachen „Tierschutz“ auf den neusten Stand zu bringen, gibt es nun die neusten Erfolge. Damit es auch thematisch ins Blogkonzept passt, dreht es sich um Kosmetika. Und was haben wir da? Verkaufsverbot für Tierversuchs-Kosmetik! Hurray.

Der 11. März 2013 ist ein denkwürdiges Datum. Seit diesem Datum tritt das Gesetzt in Kraft, welches verbietet an Tieren getestete Kosmetikinhaltsstoffe zu verkaufen. Somit wird jedem internationalem Unternehmen, welches Tierversuche praktiziert, einen Strich durch die Rechnung gemacht, wenn es weiterhin seine Produkte in der EU vermarkten möchte. Nicht schlecht oder?

Nachvollziehbar erscheint demnach die Reaktion der Kosmetikhersteller auf fortschrittliche, tierfreie Testverfahren auszuweichen und zu investieren. Damit werden nicht nur Tierleben gerettet, sondern bietet auch einen höheren Schutz für den Verbraucher.

Vielen Menschen fehlt leider immer noch das Hintergrundwissen, was wirklich hinter den Kulissen der Kosmetik-Produktion abläuft. Das Tiere wie Kaninchen, Meerschweinen, Ratten und Mäuse in kleinen Käfigen gehalten werden, ihnen chemischen Substanzen eingeflößt, in die Augen getropft oder auf geschädigte Haut aufgetragen werden – natürlich ohne Schmerzmittel. Um nicht zu weit auszuschweifen: die „neue“ Methode basiert auf Testverfahren an Spendergewebe oder menschliche gezüchtete Hautzellkulturen. Damit wird ab sofort die Eintrittswahrscheinlichkeit potenzieller gesundheitsschädigender Wirkung minimiert. Präzisere Analysen sind möglich. Diese Methoden sind im Vergleich kostengünstiger und das könnte dem Verbraucher ebenfalls zu Gute kommen, in Form einer Kostensenkung des Endprodukts.

Gut, dass die EU ein Vorreiter in diesem Bereich ist. Schlecht hingegen Aussagen eines Geschäftsführes eines Kosmetikunternehmens in der USA. Seine Stellung dazu: die Kosmetikindustrie hält nur an der gewohnten Praxis fest, da Tierversuche schon immer durchgeführt worden sind und sich die Unternehmen nicht vorstellen können, neue effektivere Verfahren anzuwenden.

Das mich solche Aussagen wütend machen, kann der ein oder andere vielleicht nachvollziehen. Tja liebe USA, Stillstand bedeutet Rückschritt. Fortschritt ist euch wohl ein Fremdwort oder soll ich es euch mal eben übersetzen?


EN: Well lovely readers, to give you a  update about „animal liberation“, let’s talk about a new EU-law.  Since the 11th of march it is forbidden to sell on animal tested cosmetic products. Every international organization, which wants to sell their products in the EU, has to stop testing their products on animals. That’s great, huh? Comprehensible that organizations invest in new and modern test procedures. Not only animal life’s are saved, for us humans means this a higher protection.

Too many people have no idea about what’s going on behind their bought cosmetics. Rabbits, rats, mice and other small animals are locked into small cages. They are getting chemical substances into their eyes, damaged skin parts or have to drink it. Without painkillers, for sure. Well to tell you not too much about the whole thing: the „new“ method uses contributor skin to test their products on it. You’ll get better and more significant results. That’s why it is foreseeable, if ingredients reacting with skin or elicit hypersensitivities. The new method is more cost-saving, than the old one. That’s why it’s possible to reduce cost for the customer at least.

Good that the EU is a outrider in this area. Bad, that the USA still thinks to use the animal tested method, just because they have always used this technique. They are used to it. Why should they change? One or another might find it comprehensible, that I’m getting angry about their thinking. Well, dear USA downtime means setback. I guess, you know the word „progress“ or should I explain it to you?