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DE: Eventuell hat den Ein oder Anderen die Überschrift irritiert, aber keine Panik! Es handelt sich hierbei um ein Thema, was Jeden etwas angeht und sicherlich auch bewusst oder unbewusst beschäftigt. „Kleidergröße“ein Wort, dem viel Gewichtung gegeben wird. Es geht jedoch nun nicht darum, ob Jemand dick, dünn, klein, groß, kariert oder gestreift ist. Jeder kennt seine eigenen Maße und Größen und weiss vermutlich auch in welchem Geschäft er zu welcher Größe greifen muss. Egal ob „S/M“, „36/42“, Hosengröße „28“ oder Schuhgröße „37“.

Wieso das Geschäft eine Rolle spielt? Ja, wieso tut es das eigentlich? Wieso ist es manchmal so, dass man in Geschäft „XY“ zu seiner Standardgröße greift und plötzlich ist die Hose zu klein/groß. Dann schlendert man weiter zum nächsten Laden seines Vertrauens und schon wieder fällt die Kleidung anders aus. Bevor man in der Umkleidekabine einen Schreck (egal ob im positiven oder negativen Sinne) bekommt, sollte man sich bewusst machen: auf Kleidergrößen ist kein Verlass mehr!

Aber wieso?

Ein Grund ist mit Sicherheit der, dass kein Modedesigner verpflichtet ist sich an gewisse Maßtabellen zu halten. Manche gehen sogar so weit, sich ihre gewünschte Käuferschaft im wahrsten Sinne des Wortes „zusammen zu schneidern“. Manche Labels wollen einfach keine weiblicheren Kunden, andere keine schlankeren. Vielleicht erinnert sich jemand an den Fall aus Amerika? Hier ein Link aus „rp-online“: Gegen die Diktatur der Schlanken und Schönen

Ein weiterer ist, dass fast jedes Land seine eigenen Kleidergrößen hat. Der Ursprung liegt hunderte Jahre zurück, als die Schneider damals nicht beim Schneidern ihrer Kleider an eine Globalisierung dachten. Deshalb gibt es Unterschiede von Land zu Land, denen man sich bewusst sein sollte, bevor man ausgiebig und gut gelaunt im Ausland shoppen will. Eine deutsche 38 ist in Italien eine 42, in Frankreich eine 40 und in England hingegen eine 36!

Jeansgrößen werden in „inch“ angegeben und die Grenzen von Bezeichnungen wie XS und XL sind dann vollends verschwommen.

Gut zu wissen ist, dass in Europa die babylonische Größenvielfalt „demnächst“ abgeschafft werden soll – eben in einem absehbaren Zeitraum. Seit mittlerweile 10 Jahren wird darüber getüftfelt das Größenwirrwarr auf einen Nenner zu bringen, denn die Menschen sind von Land zu Land unterschiedlich. So muss eine kleinere zierliche Italienerin z.B. ebenso mit einer größeren Deutschen mithalten können, ohne das Jemand den Kürzeren zieht.

Nächstes Jahr soll es aber wohlmöglich so weit sein! Eine weitere Änderung wird sein, dass genaue Maße angegeben werden: Brust- und Hüftumfang, sowie die Körpergröße. Adé Größenschummelei, denn bei so konkreten Angaben ist das Chaosstiften kaum möglich. Ob die Kleidung dann besser passt, ist wohl eine andere Frage!

Nächstes mal also gar nicht erst aufregen, falls eine Kleidergröße abweicht von der normalen. Tragt das, in dem ihr euch wohl fühlt, egal was das Schildchen sagt. Denn wie wir wissen, weiss es das selber nicht ganz genau.


EN: Let’s talk about: sizes! Don’t panic, maybe you’re a bit irritated about the topic today. But „sizes“ are a topic, where we’re all thinking a lot about it, doesn’t matter if we’re doing it conscious or unconsciously! It’s not important if you’re small, tall, big, thin, striped or checked. I have no idea if it’s in every country the same, but here in Germany sizes are changing from store to store. Sometimes you’ll have „S/M“, „36/38“ or jeans sizes like „28“ and for the shoes a „39“ or „9“ – in short: chaotic!

Some are panicking while standing in the wardrobe, dressing up in their regular size and it’s too small/big. Confusing and annoying at the same time. But what is wrong with different labels, stores and designers that this is happening? Do you have this phenomena at your place? That you exactly know when you’re going to shop „XY“ you have to pick this or that size and in another shop one size smaller or bigger? Weird, but here are the reasons why.

One point is: designers are not bound to tailor all their clothes following a uniform size measurement table. Someone’s are going that far, that they tailor their favored client base. Some labels don’t want more curvy/thinner women. Consequence: they design clothes how they want it. Maybe one or another remind their selves of the Abercrombie scandal?

Another reason come from hundreds of years ago. Earlier no tailor thought about globalisation. Sounds a bit funny to say, but they dressed up the people, who are living in their areas. There was no need to think about how different people’s sizes are worldwide. A german 38 is in Italy a 42, in France a 40 and in Great Britain 36. Jeans sizes are denoted in „inch“ and their are no clear bounces about what’s an „S“ or an „XL“.

Good to know that the babylonian measurement system is going to be abolished! Sine 10 years proper people discuss about a solution. It’s hard to find a uniform size for whole Europe. People are different. How could it be possible that a petite Italian woman could fit into a taller sweater of a German lady? Not so easy, huh?
Another changing will be, that exact measurements are named on the little label, like breast- and hip volume. So no room for cheating or arbitrariness! That’s good. If clothes will fit better is relevant.

So please calm down next time you have to pick another size without a apparently reason. Relax and buy the ones you feel comfortable in.