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DE: H a a r e – eins der wohl beliebtesten und zugleich verhassten Themen der weiblichen Spezies. Fast keine Frau ist mit seinen natürlichen Haarpracht zufrieden: mal sind sie zu glatt, mal zu lockig, dann zu dünn oder zu dick, zu „Straßenköter-„Blond oder irgendwie zu platt und ohne ohne Volumen. Egal wie gesegnet man auch sein mag, irgendetwas ist doch immer!

Ein Grund mehr vielleicht, weshalb wir uns bereits in frühen Teenager-Jahren in einer Haarkrise befinden. Bei mir fing es mit 12 in etwa an, in Form von harmlosen blonden Strähnen auf meinem aschblonden Haar. Was danach passierte, bräuchte schon beinnahe ein eigenes Inhaltsverzeichnis für meine Haargeschichte. Von braun zu fast schwarz, zu rot zu violett zu blau zu grün. Mal ein Pixie, mal ansrasiert, mal Pony oder doch lieber keinen?

Ihr kennt es ja sicherlich selber. So viele Haarschnitte, Haarfarben und Haarprodukte es auch geben mag, es kursieren Tonnen an Gerüchten, Mutmaßungen und Behauptungen über das Thema „Haare“. Auch wenn ich meine Haare weitestgehend selber schneide (wollt ihr eigentlich wissen, wie man sich selber im Handumdrehen einen Longbob schneiden kann?) und färbe, habe ich beim Friseur mal nachgefragt und recherchiert: Haare pflegen – Irrtümer und Wahrheiten!

Behauptung Nr. 1:

Wer seine Haare lang züchte möchte, sollte tatsächlich alle 8 Wochen zum Friseur gehen und ihn darum bitten lediglich den unteren halben Zentimeter zu kürzen. Im Schnitt wachsen die Haare im Monat 1 – 1,5 cm. Menschen, die ihre Haare wirklich stark strapazieren durchs Glätten, Fönen, Stylen, Färben usw. sollten wirklich alle 6 Wochen zum Kürzen gehen.

Behauptung Nr. 2:

So schön dies vielleicht auch wäre, so unwahr ist es auch! Sie wachsen keineswegs schneller, das Spitzenschneiden sorgt aber dafür, dass die Haare nicht vorzeitig abbrechen oder man die Haare, wenn sie dann endlich die die gewünschte Länge erreicht haben, um 10 cm kürzen muss, damit sie wieder gesund sind.

Behauptung Nr. 3:

Kurz und schmerzlos? Eine Lüge! Drogerieprodukte sind im Vergleich oftmals geringer dosiert, dadurch sind oder wirken Friseurprodukte gerne mal wesentlich teurer. Ein weiterer Unterschied lässt sich daraufhin bei der Effizienz fest stellen. Kleinere Mengen an Friseur-Shampoo = längerer Gebrauch, ohne Neukauf.

Behauptung Nr. 4:

Diese Behauptung ist korrekt! Die Haare sind am empfindlichsten, wenn sie nass sind. Die Haarstruktur quillt auf, die Schuppenschicht wird geöffnet und warme Fönluft in Kombination mit Bürsten strapaziert obendrein. Es ist zwar schön und gut, wenn man Kuren und Spülungen verwendet, jedoch können selbst sie ein tägliches Waschen nicht ausgleichen. Was ebenfalls ein großes Manko ist, wäre, dass der natürliche Säureschutzmantel min. 24 Stunden Zeit benötigt, um sich zu regenerieren. Besser wäre nur jeden 2. bis 3. Tag zu Waschen.

Behauptung Nr. 5:

Kommt darauf an. Splissige Enden sind mit Sicherheit kein Problem, wer jedoch keine hochwertige Friseurschere besitzt, sollte sich an die Enden nicht heran trauen. Bastel-, Küchenscheren und Co. machen die Spitzen eher noch fransiger, als sie sind!

Behauptung Nr. 6:

„Maßlos“ übertrieben. Zu viel Pflege ist auch nicht ideal und verbessert nicht unbedingt die Haarqualität. Welche Produkte es jedoch sein sollten, neben seines üblichen Shampoos und Spülung/Kur: Hitzeschutz, Haarspray/Gel/Wachs, Spitzenfluid, bei Bedarf auch gerne einen Schaumfestiger.

Behauptung Nr. 7:

Je nachdem! Jede mechanische Einwirkung dehnt die Haarfasern und macht sie poröser. Man sollte also tunlichst auf die gute und weiche Bürste Wert legen. Wildschweinborsten (für alle Unveganer) sind ideal und weich! Es gibt aber auch tolle „Glanzbürsten“, die besonders schonend sind. Einen Vorteil hat das Bürsten bzw. Kämmen vom Haaransatz aber, man verteilt somit gleichmäßig das Kopfhautfett in den Längen. Dieses legt sich um die Haare und schützt sie davor porös zu werden.

EN: H a i r – nearly the most loved and hated topic of the feminine species. Almost every single woman is unhappy about her natural hair: sometimes they are too straight, sometimes too curly, than too thin or too thick, too ash blond or too less volume. Doesn’t matter what other people think, it is always something wrong with it.

One reason more why we girls are in kind of a hair crisis since out teenager years. I started in the age of 12 with just some simple blonde highlights on my ash blonde hair. What happened afterwards need a own index of my hair story: from brown to black, to green to purple. Pixie cut, shaved parts or long hair till my butt.

I think we all have our own story to tell. As many hair cuts, hair colors or hair products exist, the more rumors about hair are circulating. Even if I’m cutting and dying my hair on my own (btw. are you interested in a separate post about it?) I went to my favorite hair salon and asked some questions: Hair care – mistakes and truth!

Claim no. 1: Every 6 weeks cut your hair ends!

Who wants long and longer hair should cut their hair ends half a centimeter every 8 weeks. On average grows our hair 1 to 1,5 centimeter per month. People, who strain their hair a lots with styling (straightening, hair blowing, dying,…) should see a hair stylist every 6 weeks.

Claim no. 2: Hair grows faster because of cutting the ends!

Wouldn’t it be nice, if this is actually true? Your hair won’t grow faster, but it’ll protect your hair to break away early. Otherwise you have to cut it anyway when you archived your be wished length, because it is too damaged.

Claim no. 3: Drugstore products are bad for your hair!

Short said: w r o n g! Drugstore products compared to hair salon ones are mostly lighter dosed. This is the big difference which determines the price. Another noticeable difference is the efficiency. Smaller portions of hair salon products = longer use.

Claim no. 4: It is bad to wash my hair daily!

This claim is correct! Hair is mostly sensitive when it’s wet. The hair structure soaks, the cuticle  is opened and warm blow-dryer air combined with brushing strains your hair on top of that. No matter how much conditioner you’re using, the damage won’t be healed by a daily routine and use. Another thing is: your natural hair protection needs about 24 hours to reclaim. Better is to wash your hair every second to third day.

Claim no. 5: Is it allowed to cut your hair by yourself?

Depends on. Split ends are no problem to cut by yourself sometimes. But the bigger problem is the scissor you’ll be using. That’s why it is better to see a hair dresser for a perfect cut. Hand craft scissors or regular kitchen scissors will split your ends more than you think.

Claim no. 6: Owning 10 haircare products is the best!

Kind of extreme. Too much care won’t be the best choice at least. Besides shampoo and conditioner, it makes sense to own products like a fluid for your dry ends, heat protection spray, hairspray/wax/gel and if it’s necessary some mousse.

Claim no. 7: Brushing my hair helps to care it meanwhile!

Again: depends on. Every mechanic effect drawn the hair fibers and makes them blowy. So please make sure to use a nice and soft brush. Wild pig bristles (for all un vegan peeps!) are the best choice. But it is surely manageable to get a nice vegan brush. Brushing your hair from top to the lengths will spread the oil all-over and creates a protection around your lengths. Definitely a nice benefit of brushing!