Eyeliner richtig auftragen: Tricks für jeden Augentyp & ein perfektes Ergebnis

Eyeliner richtig auftragen: Tricks für jeden Augentyp & ein perfektes Ergebnis

Ein sauberer Lidstrich betont deine Augen sofort und gibt deinem Look je nach Anlass mehr Ruhe, Tiefe oder Ausdruck. Auf dieser Seite bekommst du eine klare Anleitung, damit du den passenden Eyeliner für deinen Lidtyp auswählst, präzise Linien ziehst, kleine Fehler ausbesserst und den Look länger haltbar machst.

Du lernst, welche Produktform zu deiner Handhabung und zu deinem Auge passt, wie du die Lidpartie sinnvoll vorbereitest und mit welcher Technik du den Strich Schritt für Schritt aufbaust. Dazu kommen Wing-Varianten, Anpassungen für Schlupflider, passende Farben für verschiedene Augenfarben sowie einfache Wege, um Verschmieren, Unebenheiten und harte Kanten zu vermeiden. Schon ein kleiner Unterschied in Druck, Winkel oder Trockenzeit verändert das Ergebnis spürbar und kann aus einem unruhigen Strich eine saubere Linie machen.

Wenn du deinen Lidstrich im Alltag schnell und sicher hinbekommen willst, hilft dir ein Blick auf die richtige Vorbereitung und auf die Technik, mit der du direkt kontrollierter startest.

Was du mit dem richtigen Lidstrich erreichst

Ein sauberer Lidstrich betont die Augenform sofort, und genau deshalb zählen eyeliner auftragen tipps mehr als bloßes Nachziehen am Wimpernrand. Make Up For Ever beschreibt den Lidstrich als Werkzeug, das die Blickrichtung präzise lenkt, je nach Dicke und Schwung wirkt er ruhig, elegant oder ziemlich präsent. Wer das sauber trifft, bekommt nicht nur mehr Definition, sondern auch einen Look, der bei Bürolicht anders funktioniert als am Abend.

Wie sich der Effekt je nach Anlass verändert

Im Alltag darf der Strich knapp und kontrolliert bleiben, damit das Auge wach wirkt, ohne hart zu wirken. Für Events darf er breiter auslaufen oder am Außenwinkel anziehen, weil mehr Kontrast auf Fotos und bei Kunstlicht stärker trägt. Klingt simpel, ist aber oft genau der Moment, in dem aus einem ruhigen Look ein kleiner Auftritt wird.

Was du vor dem Auftragen bereitlegen solltest

Bevor du mit dem eyeliner auftragen tipps-Teil loslegst, leg dir alles griffbereit hin: den passenden Eyeliner, einen Taschenspiegel, Wattestäbchen, Abschminkhilfe und bei Bedarf Klebeband oder eine Vorlage. Die Lidpartie sollte sauber und trocken sein, sonst rutscht die Linie und du korrigierst nur noch Chaos statt Form. Anfänger üben oft besser ohne Foundation auf dem Lid, weil die Haut dann griffiger bleibt und Fehlstriche leichter wegzuwischen sind. Klingt wenig glamourös, spart aber erstaunlich viel Fluchen vor dem Spiegel.

1. Das richtige Werkzeug wählen

Ein Gel- oder Flüssigeyeliner liefert eine präzise Linie, während ein Stift mehr Kontrolle gibt und Fehler weniger brutal bestraft. Wer unsichere Hände hat, hält den Ellbogen auf dem Tisch, schaut leicht nach unten in den Spiegel und arbeitet in kurzen Bewegungen statt in einem einzigen heroischen Strich. Genau so wird aus dem kleinen Lid keine Baustelle.

2. Fläche vorbereiten und absichern

Eine trockene, fettfreie Lidhaut ist wichtig, weil selbst leichte Pflegeprodukte die Farbe schneller verschmieren lassen. Klebeband oder eine schmale Vorlage hilft, den Winkel sauber zu führen, und Wattestäbchen mit Abschminkhilfe retten dir die Außenkante, bevor aus dem Wing ein Klecks wird. Mit einer ruhigen Vorbereitung sieht die Linie am Ende oft so souverän aus, als hätte sie ganz von allein den richtigen Kurs gefunden.

Welche Eyeliner-Form passt zu welchem Lidtyp?

Für gutes Eyeliner auftragen zählt vor allem die Form, nicht die Farbe. Flüssigliner liefert die höchste Präzision für Wings, Filzstift-Eyeliner verzeiht Anfängerfehler eher, Gel bleibt geschmeidig und Kajal ist am weichsten für Wasserlinie und rauchige Kanten. Schlupflider profitieren oft von schnell trocknenden, wischfesten Formeln, weil das Lidprodukt sonst aufs obere Lid drückt und verwischt. Wasserfeste Varianten halten bei Tränen, Fett und Hitze länger. Wer sauber arbeiten will, wählt das Werkzeug wie ein Messer. Passend zur Aufgabe, nicht nach Gewohnheit.

Gel, Flüssigliner und Filzstift-Eyeliner

Gel eignet sich für kontrollierte, weiche Linien und lässt sich mit dem Pinsel präzise aufbauen. Flüssigliner ist stärker pigmentiert und schärfer, deshalb passt er besser zu exakten Wings und klaren Lidstrichen. Filzstift-Eyeliner liegt dazwischen. Er ist leichter zu führen, aber meist weniger flexibel bei Druck und Winkel.

Kajal und wasserfeste Varianten

Kajal ist ideal für die Wasserlinie und für smudgy Looks, weil die Spitze weicher über die Haut gleitet. Wasserfeste Formeln sind sinnvoll, wenn du lange Haltbarkeit brauchst oder ölige Lider hast. Für präzise Wings sind sie oft zäher, dafür halten sie deutlich stabiler.

Welche Form passt zu dir?

Anfänger fahren mit Filzstift oder Gel meist am besten, weil kleine Korrekturen einfacher sind. Schlupflider brauchen oft matte, schnell fixierende Produkte, damit nichts auf das Lid abfärbt. Wenn du zwischen Linie, Wasserlinie und Wing wechseln willst, ist eine kleine Kombination aus Kajal und Flüssigliner am praktischsten. Und wenn die Hand mal kurz zittert, ist das noch kein Drama, nur ein sehr motivierter Stilbruch.

Wie du Eyeliner Schritt für Schritt richtig aufträgst

Beim Eyeliner auftragen geht es zuerst um die Form, dann um die Linie und zuletzt um die Korrektur. Starte außen am Lid, zieh den Strich nah am Wimpernkranz nach innen und fülle kleine Lücken sauber auf. Ein dezenter Lidstrich wirkt alltagstauglich, wenn er am inneren Auge dünn bleibt und außen nur leicht anzieht, ganz ohne Drama, aber mit klarer Linie.

1. Am äußeren Lid starten

Der äußere Lidrand ist der beste Einstieg, weil dort die Form entschieden wird. Setze einen kleinen Punkt oder kurzen Strich und arbeite dich von dort nach innen, damit der Winkel nicht verrutscht.

2. Die Linie am Wimpernkranz aufbauen

Die Linie sollte dicht am Wimpernkranz sitzen, sonst wirkt sie schnell hart und unruhig. Arbeite in kurzen Strichen oder in einem Zug, je nachdem, was deine Hand ruhiger hält. Wichtig ist nur, dass die Kante sauber bleibt.

3. Nach innen auslaufen lassen und füllen

Der Lidstrich wirkt stimmig, wenn er zum inneren Augenwinkel hin feiner wird. Verbinde die Linien vorsichtig und fülle die kleinen Zwischenräume aus, damit keine Hautlücken durchscheinen und der Strich geschlossen bleibt.

Wie du einen sauberen Wing und Cat Eyeliner ziehst

Setz den Wing am äußeren Lidansatz an, orientiere dich an der Unterlidlinie und zieh erst eine feine Führung, bevor du verdichtest. Für Symmetrie hilft es, beide Seiten im gleichen Blickwinkel zu prüfen und den Wing notfalls mit einem Wattestäbchen zu korrigieren. Ein weicher Übergang wirkt oft sauberer als eine harte Kante, weil er kleine Unregelmäßigkeiten sofort entschärft.

1. Die Flügelkante sauber setzen

Der Wing beginnt dort, wo dein Unterlid gedanklich nach oben weiterläuft, und genau diese Linie bestimmt die Richtung. Halt den Spiegel leicht unter Augenhöhe, damit du den Winkel klar siehst, und setze den ersten Strich kurz und flach an.

2. Beide Augen auf gleiche Länge bringen

Symmetrie entsteht nicht durch Raten, sondern durch Abgleich von Länge, Höhe und Neigung. Male beide Wings erst nur an, bevor du sie füllst, und prüf sie im offenen Blick immer wieder nebeneinander. So bleibt der Look präzise und nicht versehentlich „künstlerisch frei interpretiert“.

3. Den Wing zum Cat Eye ausziehen

Ein klassisches Cat Eye lebt von einem spitz zulaufenden Ende, das nach außen schmaler wird. Willst du es dezenter, verwisch nur die Außenkante leicht. Willst du keinen sichtbaren Wing, zieh die Linie am Lidrand dicker aus und lass sie im äußeren Drittel auslaufen, damit der Effekt sauber und trotzdem weich bleibt.

Wie du die Technik an deine Augenform anpasst

Die Technik hängt stark von deiner Augenform ab, und bei Schlupflidern zählt Sichtbarkeit mehr als Symmetrie. MAC-Artists betonen seit Jahren, dass ein zu dicker Lidstrich auf dem beweglichen Lid schnell verschwindet, während ein schlanker Ansatz am Wimpernkranz besser hält. Die Linie muss beim geöffneten Auge noch wirken, sonst war die ganze Mühe bloß ein sehr fleißiger Pinselspaziergang.

Schlupflider: Linie hoch genug setzen

Bei Schlupflidern funktioniert ein leicht angehobener Wing oft besser als ein langer Strich. Zeichne die Linie nicht nur im geschlossenen Zustand, sondern prüfe sie mit offenem Auge, damit sie nicht im Lidknick verschwindet. Verdichte den oberen Wimpernkranz mit kurzen, engen Strichen, das macht das Auge dichter, ohne es optisch zu verkleinern. Kajal auf der oberen Wasserlinie kann den Rahmen zusätzlich schärfen, während ein heller Ton unten das Auge größer wirken lässt.

Welche Farben und Looks zu deinen Augen passen

Schwarz wirkt hart und präzise, Braun macht den Übergang weicher, und genau deshalb entscheidet die Farbe bei eyeliner auftragen tipps oft stärker über den Look als die Linie selbst. Braun nimmt blauen und grauen Augen die Strenge, während Schwarz bei braunen und haselnussfarbenen Augen mehr Kontrast und Tiefe erzeugt. Bunte Töne setzen bei grünen Augen oft den klarsten Akzent, Glitzer lenkt den Blick sofort aufs Lid, und Punkt-Eyeliner wirkt modern, weil er die Wimpernkranzlinie nur andeutet statt sie zuzumalen. Kombinierte Kajal-Looks mischen diese Effekte, aber der richtige Ton hängt davon ab, ob du tagsüber Natürlichkeit oder abends mehr Kante willst.

Schwarz oder Braun?

Schwarz liefert den stärksten Rahmen, deshalb sieht es bei großen Augen und klaren Lidkanten besonders sauber aus. Braun wirkt weicher und natürlicher, vor allem wenn die Augenfarbe schon viel Tiefe mitbringt.

Bunt, Glitzer und Punkt-Eyeliner

Farben und Effekte sind kein Spielzeug, sondern ein Werkzeug für die Blickführung. Blau und Violett verstärken oft grüne Augen, Kupfer und Bronze heben Haselnuss-Augen an, und Grau verträgt kühle Töne fast immer besser als knalliges Schwarz.

Kombinierte Kajal-Looks

Kombinierte Looks funktionieren, weil sie Kontrolle und Weichheit verbinden. Ein brauner Kajal oben und ein dunklerer Ton unten kann braune Augen ruhiger wirken lassen, während blaue Augen mit einem feinen dunklen Rand mehr Tiefe bekommen. Am Ende zählt nicht nur die Farbe, sondern das Zusammenspiel mit deiner eigenen Silhouette.

Welcher Look passt zu dir?

Der passende Look hängt davon ab, wie viel Drama dein Gesicht verträgt. Wenn du nah am Wimpernkranz arbeitest und die Farbe an Augenfarbe, Haarfarbe und Anlass anpasst, wirkt selbst ein einfacher Strich deutlich stimmiger. Kleine Nuancen machen hier den Unterschied, und genau daran zeigt sich, wie viel Wirkung in einem scheinbar simplen Lidstrich steckt.

Wie du Fehler vermeidest und den Look haltbar machst

Wenn du Eyeliner ruhig aufträgst, hält die Linie länger und verschmiert seltener. Ellenbogen ablegen, kleine Striche setzen, kurz warten und erst danach blinzeln oder Mascara nutzen, sonst drückt sich die frische Farbe gern in die Lidfalte. Wasserfeste Formeln sitzen oft besser, brauchen aber auch einen sanften Entferner, damit du dir nicht gleich das halbe Make-up von heute Morgen wieder einhandelst.

Kleine Patzer sofort retten

Fehler solltest du direkt korrigieren, weil getrockneter Eyeliner die Kante verhärtet und schnell unruhig wirkt. Ein sauberes Wattestäbchen, ein Hauch Entferner und ein kurzer Druck reichen meist, damit der Rest vom Lid unberührt bleibt und die Form sauber sitzt.

Was den Look im Tagesverlauf stabil hält

Haltbarkeit entsteht vor allem durch etwas Geduld, weil frischer Eyeliner in den ersten Sekunden am empfindlichsten ist. Verzichte danach auf öligen Glanz rund ums Auge und arbeite bei Bedarf mit wenig Puder am Lidrand, dann schmiert deutlich weniger und Nachziehen bleibt oft länger unnötig.

Wie du den Wimpernkranz und die Wasserlinie gezielt nutzt

Der Wimpernkranz ist die Basis fürs Tightlining. Dabei setzt du den Eyeliner direkt zwischen die Wimpern, damit der Ansatz dichter wirkt, ohne harte Kante oder sichtbaren Wing. Die Wasserlinie ist noch sensibler, deshalb eignen sich dort vor allem weiche, gut haftende Kajals. Flüssige Liner sind meist zu aggressiv und verlaufen schneller als dir lieb ist. Schwarz macht den Blick klar und hart, Braun wirkt weicher, farbige Töne setzen einen präzisen Akzent.

Tightlining ohne sichtbaren Wing

Tightlining ist der unauffällige Trick für einen dichteren oberen Wimpernkranz, und genau deshalb funktioniert er so gut bei einem natürlichen Look. Du hebst das Lid leicht an und füllst die Zwischenräume der Wimpern mit kurzen, kleinen Strichen, statt eine Linie über dem Lid zu ziehen. So entsteht optisch mehr Fülle, ohne dass der Lidstrich wie ein zweites Gesicht wirkt.

Wasserlinie: welcher Eyeliner passt wirklich?

Die Wasserlinie verlangt nach Produkten, die weich pigmentiert sind und nicht sofort bröseln, weil das Auge dort permanent Feuchtigkeit produziert. Kajalstifte sind dafür meist besser als Gel- oder Liquid-Eyeliner. Ein cremiger Stift hält oft sauberer als ein harter, trockener Stift, und das erspart dir auch die kleine Schmierfilm-Diplomatie am unteren Lid. Der untere Lidstrich sitzt je nach Effekt direkt auf der Wasserlinie oder knapp darunter. Auf der Linie wirkt er intensiver, knapp darunter etwas kontrollierter und größer fürs Auge.

Welche Farbe welchen Effekt macht

Schwarz verdichtet am stärksten, kann aber kleine Augen schnell strenger wirken lassen. Braun nimmt dem Look Härte, weil es die Kontur weicher zieht und den Wimpernkranz trotzdem sichtbar definiert. Farbige Kajals funktionieren am besten, wenn du sie gezielt als Akzent setzt, denn sie lenken den Blick sofort auf die Augenfarbe und nicht auf die Linie selbst.

Was ein sauberer Lidstrich mit gutem Beauty-Routine-Timing zu tun hat

Präziser Lidstrich beginnt nicht mit Talent, sondern mit Timing: Die American Academy of Dermatology weist darauf hin, dass gute Pflege der Augenpartie Irritationen senkt und Make-up länger tragbar macht. Wer die Haut erst vorbereitet und dann den Eyeliner setzt, spart Korrekturen und verhindert, dass die Linie auf öligen Lidern verrutscht. Das klingt unspektakulär, spart am Ende aber Nerven, Zeit und ein paar kleine Flüche vor dem Spiegel.

Warum die Haut vor dem Strich ruhig sein muss

Eine stabile Basis macht den Unterschied, weil Fett, Creme und Restfeuchtigkeit den Lidstrich wandern lassen. Trockene Lider, eine kurze Wartezeit nach der Pflege und eine ruhige Hand gehören deshalb zusammen, damit aus der Routine kein kleines Kunstprojekt wird.

Warum Haltbarkeit und Abschminken zusammengehören

Lange Haltbarkeit klingt nur dann gut, wenn das Entfernen die Haut nicht stresst. Sanftes Abschminken reduziert Reibung und schützt die dünne Augenpartie vor Rötung, Brennen und dem müden Blick am nächsten Morgen. Genau da zeigt sich, ob eine Routine wirklich alltagstauglich ist.

Häufige Fragen zu Eyeliner auftragen Tipps

Welcher Eyeliner ist für Anfänger am einfachsten?

Für Anfängerinnen sind oft Filzstift-Eyeliner oder weiche Kajalstifte am einfachsten, weil sie sich besser kontrollieren lassen als sehr flüssige Formeln. Ein Filzstift gibt meist eine klare Führung für saubere Linien, ein Kajal verzeiht kleine Zittern eher und lässt sich leichter ausarbeiten. Wer am oberen Wimpernkranz möglichst präzise arbeiten will, greift häufig zu einem gut deckenden Stift oder einem Gel-Eyeliner mit feinem Pinsel. Welche Form für dich am besten passt, hängt auch davon ab, ob du eher eine weiche Linie, einen klaren Lidstrich oder einen Wing üben willst.

Wie trägst du Eyeliner Schritt für Schritt richtig auf?

Am saubersten wird der Lidstrich, wenn du ihn in kleinen Abschnitten aufbaust. Orientiere dich am oberen Wimpernkranz und setze die Linie möglichst nah an die Wimpern, damit keine Lücke bleibt. Arbeite vom äußeren Augenbereich in Richtung Mitte und ziehe den Strich in kurzen Zügen oder mit kleinen Punkten nach. Danach verbindest du die Abschnitte und füllst offene Stellen vorsichtig auf. Für einen natürlichen Look bleibt die Linie innen dünn und wird nach außen etwas kräftiger. Wichtig ist auch, dass das Lid trocken und fettfrei ist, damit der Eyeliner besser hält.

Wie ziehst du einen sauberen Wing?

Ein sauberer Wing gelingt meist am besten, wenn du dich an der Verlängerung der unteren Wasserlinie oder des unteren Wimpernkranzes orientierst. Setze den äußeren Punkt in der passenden Höhe und ziehe von dort eine schmale Linie zurück zum oberen Lid. So entsteht die typische Dreiecksform, die du anschließend ausfüllst. Für ein harmonisches Ergebnis sollte der Wing nicht zu tief nach unten zeigen, weil das den Blick oft schwerer wirken lässt. Wenn du noch unsicher bist, arbeite lieber mit einem kurzen, dünnen Wing und verstärke ihn bei Bedarf schrittweise.

Wie vermeidest du verwackelte oder ungleichmäßige Linien?

Am stabilsten wird die Linie, wenn du deinen Ellenbogen abstützt, den Spiegel nah vor dir hältst und in kleinen Bewegungen arbeitest. Statt mit einem langen Zug alles auf einmal zu zeichnen, sind kurze Striche meist präziser. Hilfreich ist auch, das Lid leicht zu spannen, ohne zu ziehen, damit die Haut ruhig bleibt. Wenn die Linie ungleichmäßig wirkt, kannst du die dünnen Stellen mit wenig Produkt auffüllen und die Kante danach vorsichtig glätten. Zu viel Produkt auf einmal macht den Lidstrich schnell fleckig, daher lieber in dünnen Schichten arbeiten.

Wie schminkst du Eyeliner bei Schlupflidern?

Bei Schlupflidern funktioniert meist eine etwas höhere, im geöffneten Auge sichtbare Linie besser als ein sehr breiter Lidstrich. Zeichne den Eyeliner möglichst nah am Wimpernkranz und halte die Linie beim Blick geradeaus kontrolliert im sichtbaren Bereich. Ein zu dicker Strich kann unter dem Lid verschwinden, deshalb ist eine schmale, saubere Form oft vorteilhafter. Ein kurzer, leicht angehobener Wing kann gut funktionieren, solange er nicht in die Lidfalte kippt. Für mehr Definition hilft oft auch ein verdichteter Wimpernkranz statt einer sehr dominanten Linie.

Welche Tipps helfen dir bei ruhigerer Hand und mehr Präzision?

Ruhiger wirst du meist durch eine bequeme Haltung und wenig Druck auf die Hand. Setz dich an einen gut beleuchteten Platz, stütze den Arm ab und atme kurz aus, bevor du ansetzt. Viele arbeiten präziser, wenn sie den Blick leicht nach unten richten, statt das Auge weit aufzureißen. Auch ein sauberer, trockener Lidbereich hilft, weil der Stift dann nicht so leicht rutscht. Wenn du unsicher bist, übe erst mit einem weichen Kajal oder setze die Linie mit kleinen Punkten, die du danach verbindest.

Wie korrigierst du kleine Fehler beim Auftragen?

Kleine Patzer lassen sich am besten direkt mit einem sauberen Wattestäbchen oder einem feinen, leicht angefeuchteten Pinsel korrigieren. Bei frischem Eyeliner reicht oft schon vorsichtiges Abnehmen an der Kante. Ist der Fehler schon etwas angetrocknet, hilft ein minimal getränkter Wattestäbchenkopf, mit dem du nur die betroffene Stelle berührst. Wenn die Linie danach an einer Stelle zu dünn ist, kannst du sie gezielt nachziehen. Wichtig ist, nicht großflächig zu wischen, damit der Rest vom Make-up sauber bleibt.

Wie bekommst du symmetrische Wings auf beiden Augen hin?

Symmetrische Wings gelingen leichter, wenn du beide Seiten als Spiegelbild und nicht isoliert betrachtest. Markiere bei Bedarf zuerst grob den Winkel und die Länge auf beiden Augen, bevor du die Form ausfüllst. Hilfreich ist, immer wieder beide Augen im offenen Zustand zu vergleichen, weil die Lidform im geschlossenen Auge anders wirken kann. Achte darauf, dass Höhe, Länge und Neigung ähnlich sind, auch wenn sie nicht millimetergenau identisch aussehen müssen. Kleine Unterschiede fallen im geöffneten Gesicht oft weniger auf als perfekte, aber unpassend platzierte Flügel.

Wie lange sollte Eyeliner trocknen, bevor du blinzelst oder Mascara aufträgst?

Das hängt stark von der Formulierung ab. Flüssige Eyeliner brauchen meist ein paar Sekunden bis ungefähr eine halbe Minute, damit sie nicht verschmieren. Gel- oder cremige Texturen können etwas länger brauchen, vor allem wenn du mehrere Schichten aufgetragen hast. Warte am besten so lange, bis die Oberfläche nicht mehr feucht wirkt, bevor du bewusst blinzelst oder Mascara aufträgst. Wenn du zu früh weitermachst, kann die Linie auf das Lid oder die Wimpern übertragen werden.

Wie entfernst du wasserfesten Eyeliner am schonendsten?

Wasserfeste Formeln entfernst du am besten mit einem sanften, ölhaltigen Augen-Make-up-Entferner oder einem dafür geeigneten Zwei-Phasen-Produkt. Drück das getränkte Pad kurz auf das geschlossene Auge, damit sich das Produkt lösen kann, und wische es dann vorsichtig ab. Reiben solltest du vermeiden, weil die empfindliche Haut rund ums Auge schnell gereizt wird. Wenn noch Reste da sind, lieber den Vorgang wiederholen, statt stärker zu schrubben. Danach kann eine milde Reinigung helfen, überschüssige Rückstände zu entfernen.

Muss Eyeliner immer schwarz sein?

Nein, Eyeliner muss nicht schwarz sein. Braune Töne wirken oft weicher und natürlicher, besonders im Alltag oder bei helleren Looks. Dunkelgrau, Anthrazit, Blau, Grün oder andere Farben können die Augenfarbe betonen oder einen moderneren Effekt geben. Schwarz sorgt für den stärksten Kontrast und einen klaren, markanten Ausdruck, ist aber nicht immer die schmeichelhafteste Wahl für jeden Anlass. Welche Farbe am besten passt, hängt von deinem Stil, deiner Augenfarbe und der gewünschten Intensität ab.

Welche Arten von Eyeliner eignen sich für die Wasserlinie?

Für die Wasserlinie eignen sich vor allem Kajalstifte oder spezielle, augenverträgliche Stifte mit weicher Textur. Sie lassen sich dort angenehmer auftragen als sehr flüssige Formeln und geben meist genug Farbe für einen sichtbaren Effekt. Wenn du die Augen optisch größer wirken lassen willst, wird oft ein heller Ton in der Wasserlinie genutzt. Dunkle Nuancen können die Augen stärker definieren, wirken aber oft etwas intensiver. Wichtig ist, dass das Produkt für den empfindlichen Augenbereich geeignet ist und nicht stark krümelt oder reizt.

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