Vegane Kosmetik: So gelingt der Umstieg auf cruelty-free Beauty
Vegane Kosmetik hilft dir, Pflege bewusster zu wählen und deinen Alltag Schritt für Schritt tierfreundlicher zu gestalten. Auf dieser Seite erfährst du, was vegane Kosmetik ist, wie du sie beim Kauf erkennst und wie du deine Routine ohne Stress umstellst.
Du lernst, welche tierischen Inhaltsstoffe in Kosmetik vorkommen können, worin der Unterschied zu tierversuchsfreier und Naturkosmetik liegt und welche Hinweise oder Siegel dir beim Einkauf helfen. Außerdem zeigt dir der Beitrag, wie du Zutatenlisten prüfst, passende Alternativen findest und typische Stolpersteine wie Preis, Verträglichkeit und Verfügbarkeit einordnest.
So findest du eine Lösung, die zu deinem Hauttyp, deinem Budget und deinem Tempo passt, und kannst direkt mit den ersten passenden Produkten starten.
Was vegane Kosmetik eigentlich ist
Vegane Kosmetik ist Pflege oder Make-up ohne Inhaltsstoffe tierischen Ursprungs, also etwa ohne Bienenwachs, Lanolin, Karmin oder Kollagen. Für den Umstieg ist das relevant, weil damit Zutaten wegfallen, die nicht zu einer veganen Lebensweise passen, auch wenn die Haut dadurch nicht automatisch glücklicher wird. Wichtig ist die Trennung: tierversuchsfrei sagt nur etwas über Tests aus, Naturkosmetik nur über Herkunft und Verarbeitung, nicht zwingend über Veganität.
Worauf du beim Einkauf sofort achten solltest
Beim Kauf zählt zuerst die Zutatenliste, denn vegane Kosmetik verrät im Kleingedruckten oft, ob tierische Stoffe oder nur ihre Derivate drinstecken. Gerade bei Lippenpflege, Mascara und Cremes tauchen solche Stoffe häufiger auf, deshalb lohnt sich ein kurzer Blick auf Begriffe wie Cera Alba, Lanolin oder Silk. Das Siegelbild wirkt schnell beruhigend, aber der INCI-Text ist meist die deutlich ehrlichere Diva im Regal.
Woran du vegane Kosmetik beim Kauf erkennst
Vegane Kosmetik erkennst du am schnellsten, wenn du die INCI-Liste prüfst und nach klaren Vegan-Hinweisen oder anerkannten Siegeln suchst. Achte besonders auf tierische Rohstoffe wie Bienenwachs, Lanolin, Carmine oder Kollagen, weil sie in Cremes, Lippenpflege und Make-up noch immer häufig vorkommen. In der Drogerie hilft der Blick auf die Rückseite mehr als die große Frontwerbung, denn „natürlich“ heißt eben nicht automatisch vegan. Die Verpackung redet gern groß, die Zutatenliste eher die Wahrheit.
1. Prüfe die Inhaltsstoffe mit kühlem Kopf
Die Inhaltsstoffliste ist der entscheidende Filter, weil sie zeigt, was wirklich drin ist. Typische nicht-vegane Bestandteile sind Cera Alba (Bienenwachs), Lanolin (Wollfett), CI 75470 oder Carmine (Lackfarbstoff aus Schildläusen), Collagen, Keratin und Silk/Seide. In der INCI-Nomenklatur stehen diese Begriffe oft lateinisch oder technisch verschleiert, deshalb lohnt sich der zweite Blick.
2. Nutze Siegel und Drogerie-Hinweise
Verlässliche Hinweise sparen Zeit, weil sie die Recherche direkt am Regal verkürzen. Vegan-Labels, klare „vegan“-Aufdrucke und Herstellerangaben im Online-Shop sind hilfreicher als blumige Formulierungen wie „tierfreundlich“. In deutschen Drogerien findest du vegane Kosmetik oft bei Eigenmarken und bei Produkten mit kurzer INCI-Liste. Das ist praktisch, weil du dir so schneller sichere Favoriten zusammenstellst, bevor du dich durch den Rest des Sortiments kämpfst.
Wie du deine Routine Schritt für Schritt umstellst
Ein veganer Kosmetik-Umstieg klappt meist besser in Etappen als mit dem Komplettabriss. Ersetze zuerst Produkte mit kurzer Nutzungsdauer wie Reinigung, Lippenpflege und Handcreme, prüfe danach Shampoo, Bodylotion und Make-up und tausche zuletzt Spezialprodukte wie Mascara oder Sonnenschutz. So vermeidest du Fehlkäufe, weil Haut und Haare auf zu viele neue Formeln gleichzeitig oft mit Reizung oder Trockenheit reagieren. Und das Bad bleibt dabei auch halbwegs in Frieden.
1. Starte mit den Produkten, die du täglich leer machst
Der Einstieg ist wichtig, weil du hier schnell sichtbare Fortschritte machst und nicht sofort dein ganzes Bad entkernen musst. Ein Reinigungsgel, eine Seife oder eine Creme lassen sich leichter ersetzen als ein Lieblingsprodukt für Foundation, das du nur selten verwendest.
2. Tausche nur eine Produktgruppe pro Woche
Diese Methode hält die Routine stabil und macht Nebenwirkungen sofort zuordenbar. Wer alles auf einmal ändert, weiß am Ende nicht, ob ein Juckreiz vom neuen Shampoo, der Creme oder einfach von zu vielen Umstellungen kommt.
3. Passe den Plan an deinen Hauttyp an
Der richtige Weg hängt von trockener, öliger oder sensibler Haut ab, denn vegane Formeln sind nicht automatisch besser verträglich. Bei empfindlicher Haut ist langsames Testen sinnvoller, bei robuster Haut kann der Umstieg zügiger laufen.
4. Vermeide die typischen Fehler
Der größte Fehler ist, nur auf „vegan“ zu achten und die Hautbarriere zu ignorieren. Ebenso ungünstig sind radikale Wechsel ohne Patch-Test, weil du dann neue Probleme kaufst, statt alte zu lösen. Genau hier entscheidet sich, ob die Umstellung sauber läuft oder dich nur nervt.
Wie du passende vegane Alternativen auswählst
Der Umstieg auf vegane Kosmetik gelingt am besten, wenn du alte Produkte nicht blind ersetzt, sondern Wirkung, Verträglichkeit und INCI-Liste nebeneinander prüfst. Die American Academy of Dermatology betont, dass empfindliche Haut oft auf Duftstoffe und Alkohol reagiert. Genau deshalb zählt nicht das Label, sondern die Formulierung.
Wie findest du einen brauchbaren Ersatz?
Ein guter Ersatz orientiert sich an der Funktion, nicht an der Marketingfarbe. Reiniger sollten Tenside ähnlich mild halten, Cremes brauchen passende Fett- und Feuchtigkeitsgeber, und bei Make-up zählen vor allem Textur, Deckkraft und Halt. Sonst steht am Ende ein hübsches Etikett im Bad, aber kein brauchbares Produkt.
Worauf kommt es bei empfindlicher Haut an?
Empfindliche Haut braucht kurze Zutatenlisten und wenig Reizpotenzial. Prüfe zuerst auf Duftstoffe, ätherische Öle und aggressive Konservierer, weil genau dort Reaktionen oft beginnen. Ein Patch-Test über 24 bis 48 Stunden spart dir Fehlkäufe und unnötigen Hautstress.
- Cloud Moisturizer ist eine wasserbasierte und nicht komedogene Feuchtigkeitscreme für das Gesicht zur Reparatur der Hautbarriere für empfindliche Haut. Formuliert mit feuchtigkeitsspendenden und barriererneuernden Inhaltsstoffen wie Hyaluronsäure, Ceramiden, Squalen, Haferextrakt und Chebula-Extrakt.
- Hilft bei der Beseitigung von Hautempfindlichkeiten und Problemen mit trockener Haut. Hilft, Empfindlichkeiten wie Trockenheit, Schuppigkeit und Rötungen durch äußere Einflüsse vorzubeugen. Repariert, hydratisiert und beruhigt die Haut.
- Bietet natürliche antioxidative Eigenschaften, hilft bei der Reparatur von UV-Schäden, beruhigt die Haut, bietet Anti-Aging-Effekte durch Aufpolsterung und Glättung der Haut. Stärkt die Hautbarriere durch Reparatur der Haut.
- Lindert Hautirritationen und schützt die Haut vor Umwelteinflüssen, fördert die Hauterneuerung, bindet Feuchtigkeit und hilft, die Haut zu beruhigen.
- Die Formel ist frei von Parabenen, Sulfaten, Alkohol, Parfüm, Mikroplastik und Gluten und sorgt so für ein reines und sanftes Hauterlebnis. Jedes neue Produkt unserer Familie wird für Sie mit den saubersten und ungiftigsten Inhaltsstoffen hergestellt, wobei die Forschungs- und Entwicklungsstudien von Experten durchgeführt werden. Hergestellt in der Türkei. 8683767633548
Welche Einkaufskriterien helfen im Alltag?
Im Alltag zählt Verfügbarkeit mehr als Idealismus. Nimm Produkte, die du in Drogerie, Apotheke oder im regulären Onlinehandel zuverlässig nachkaufen kannst, sonst reißt deine Routine nach zwei Wochen. Vergleiche außerdem Preis pro 100 ml, Haltbarkeit nach dem Öffnen und ob ein Produkt mehrere Aufgaben abdeckt, etwa Reinigung plus Feuchtigkeit.
Wie bereitest du die Kostenfrage vor?
Nüchtern betrachtet sind vegane Alternativen nicht automatisch teurer, aber die Preisstruktur kippt schnell bei Spezialprodukten, kleinen Marken und sensibler Haut. Genau dort entscheidet sich, ob dein Umstieg langfristig tragfähig ist oder nur ein hübscher Erstkauf bleibt.
Was der Umstieg bei Preis und Wirkung bedeutet
Der Umstieg auf vegane Kosmetik heißt nicht automatisch mehr Kosten, sondern oft nur eine andere Kalkulation. Entscheidend sind Rohstoffe, Forschung, Verpackung und Markenpositionierung, nicht das Vegan-Label allein. Klassische und vegane Produkte können beide stark wirken, wenn die Formulierung zum Hauttyp und zum Problem passt. Für einfache Pflege reichen günstige Produkte oft völlig aus, bei empfindlicher oder anspruchsvoller Haut zahlt sich mehr Präzision aus. Am Ende zählt nicht die Ideologie auf der Packung, sondern das, was auf der Haut landet.
Preis ist keine Tierfrage
Der Preis entsteht vor allem durch Wirkstoffqualität, Stabilität und Verpackung. Ein schlichtes Waschgel kann günstig bleiben, auch wenn es vegan ist, während ein Serum mit mehreren aktiven Stoffen schnell in eine andere Liga rutscht. Der Geldbeutel bekommt die Romantik hier jedenfalls nicht geschenkt.
Wirkung hängt an der Rezeptur
Die Wirkung hängt von Konzentration, pH-Wert und dem Zusammenspiel der Inhaltsstoffe ab. Ein veganes Produkt kann genauso wirksam sein wie ein herkömmliches, wenn es die Hautbarriere respektiert und sauber formuliert ist.
Wann günstige Produkte reichen
Einfacher Schutz, Reinigung und Basispflege brauchen oft keine Luxusformel. Wer keine Spezialprobleme hat, fährt mit einem soliden, günstigen Produkt oft überraschend gut und spart sich den Beauty-Zirkus.
Der größere Blick
Der Umstieg lohnt sich besonders dann, wenn ethische Kriterien, Verträglichkeit und passende Pflege zusammenkommen. Vegane Kosmetik ist kein Wirkversprechen, sondern erst einmal eine Zutatenfrage, und genau dort entscheidet sich der Unterschied.
Wie dein Umstieg zum größeren Wandel passt
Der Umstieg auf vegane Kosmetik ist Teil eines größeren Vegan-Wandels, weil er Tierleid, Rohstoffverbrauch und Gewohnheit zugleich angreift. Vegane Verbraucher meiden Produkte ohne Tierbestandteile, und genau das verschiebt Nachfrage und Herstellungslogik. Der nüchterne Punkt bleibt: Nicht jedes vegane Produkt ist automatisch umweltfreundlich oder hautverträglich, doch der Richtungswechsel senkt oft den Anteil tierischer Nebenprodukte und macht Konsum bewusster.
Warum Tierschutz oft der erste Auslöser ist
Tierschutz ist für viele der einfachste Einstieg, weil Kosmetik hier ohne großes Drama sichtbar wird. Wer bei Creme, Shampoo oder Make-up umsteigt, nimmt Tierausbeutung aus einer alltäglichen Routine heraus, und das fühlt sich konkreter an als abstrakte Ernährungsdebatten. Ein kleines Produkt, ein großer Effekt. So schnell kann Gewohnheit ins Wanken geraten.
- Belebend duftendes Duscherlebnis: Der stimulierende Orangenduft sorgt für den Energie - Kick am Morgen. Gute Laune mit natürlichem Orangen-Extrakt, gleichzeitig verwöhnt das Showergel die Sinne mit seinem angenehm belebenden Duft.
- Wellness für die Sinne: Das Duschgel bietet Ihnen Frische, die den ganzen Tag anhält, perfekt für die tägliche Morgenroutine, belebend für Körper und Geist, bietet es wundervolle Augenblicke zum Abschalten und Genießen.
- Sanfte Pflege auch für empfindliche Haut: Die hautschonende, pH-hautneutrale Formel reinigt mild, während sie dem Körper ein Gefühl angenehmer Entspannung verleiht. Dank des feuchtigkeitsspendenden Hydro-Dermal-Komplexes ist die Dusche besonders pflegend und schützt die Haut vor dem Austrocknen.
- Natürlich mit dem CD Reinheitsgebot: Die sanfte Formel enthält nur ausgewählte Inhaltsstoffe und verzichtet auf Parabene, Silikone, Mineralöle und tierische Inhaltsstoffe – ausgezeichnet mit der Veganblume der Vegan Society.
- Lieferumfang: 1 x 300 ml Dusche 'Glücksgefühl' mit natürlichem Orangen-Extrakt, belebend duftendes Duschgel für alle Hauttypen von CD.
Warum Umwelt und Gesundheit mitziehen
Umweltfragen verstärken den Effekt, weil der vegane Umstieg nicht nur Zutaten, sondern auch Verpackung, Lieferkette und Überkonsum in den Blick rückt. Gesundheit spielt mit, weil viele weniger Duftstoffe, weniger unnötige Zusätze und klarere Inhaltsstoffe wollen. Die Hürde bleibt bekannt: Gewohnheit ist zäh, und Skepsis gegenüber Wirkung oder Preis bremst oft stärker als Überzeugung, weshalb der Wandel meist über kleine, alltagstaugliche Schritte ins Rollen kommt.
Häufige Fragen zum veganen Kosmetik-Umstieg
Was ist vegane Kosmetik?
Vegane Kosmetik enthält keine tierischen Bestandteile und keine aus Tieren gewonnenen Inhaltsstoffe. Dazu zählen je nach Produkt zum Beispiel Bienenwachs, Lanolin, Kollagen, Keratin oder Carmine. Entscheidend ist also nicht nur die Rezeptur, sondern auch, dass bei der Herstellung keine tierischen Rohstoffe im Produkt landen.
Woran erkennst du vegane Kosmetik beim Kauf?
Am sichersten ist ein Blick auf die INCI-Liste und auf eine klare Vegan-Kennzeichnung. Begriffe wie „vegan“ auf der Verpackung, das V-Label oder andere anerkannte Vegan-Siegel helfen dir bei der Orientierung. Wenn du unsicher bist, prüfst du die Zutatenliste auf typische tierische Stoffe und suchst im Zweifel nach einer Produktbeschreibung des Herstellers.
Was ist der Unterschied zwischen veganer, tierversuchsfreier und Naturkosmetik?
Vegan bedeutet: keine tierischen Inhaltsstoffe. Tierversuchsfrei bedeutet: weder das Endprodukt noch die Inhaltsstoffe wurden für das Produkt an Tieren getestet, je nach Markt und Rechtslage ist die Einordnung aber nicht immer gleich leicht. Naturkosmetik beschreibt vor allem die Herkunft und Verarbeitung der Inhaltsstoffe, nicht automatisch den Verzicht auf tierische Stoffe oder Tierversuche. Ein Produkt kann also vegan sein, ohne Naturkosmetik zu sein, und Naturkosmetik ist nicht automatisch vegan.
Muss beim Umstieg auf vegane Kosmetik alles sofort ausgetauscht werden?
Nein, ein kompletter Sofortaustausch ist weder nötig noch für die meisten sinnvoll. Du kannst Produkte nach und nach ersetzen, sobald sie leer sind oder neu gekauft werden müssen. So bleibt der Umstieg entspannter, günstiger und alltagstauglicher.
Welche Produkte kannst du zuerst umstellen?
Am einfachsten sind oft Produkte mit kurzer Anwendungszeit oder klarer Routine, zum Beispiel Duschgel, Handcreme, Lippenpflege, Shampoo oder Bodylotion. Auch Stylingprodukte oder einfache Reinigungsprodukte lassen sich meist ohne großen Aufwand austauschen. Bei sehr individuell genutzten Produkten wie Foundation, Mascara oder Spezialpflege lohnt sich ein sorgfältigerer Vergleich.
Wie findest du vegane Alternativen für deine bisherige Kosmetik?
Am praktischsten ist es, dein aktuelles Produkt nach Funktion, Hauttyp und Wirkstoffprofil zu vergleichen. Suche dann nach veganen Alternativen mit ähnlicher Anwendung, ähnlicher Textur und vergleichbaren Inhaltsstoffen. Produktfilter in Onlineshops, Herstellerangaben und unabhängige Datenbanken können dir dabei helfen, passende Ersatzprodukte einzugrenzen.
Ist der Umstieg auf vegane Kosmetik teuer?
Nicht unbedingt. Viele vegane Produkte liegen preislich im gleichen Bereich wie konventionelle Kosmetik, vor allem in der Drogerie. Teurer wird es eher bei spezialisierten Marken, aufwendigen Formulierungen oder zertifizierter Naturkosmetik. Für den Einstieg reicht es oft, einzelne Produkte gezielt zu ersetzen, statt die ganze Routine auf einmal neu zu kaufen.
Kann vegane Kosmetik die gleiche Wirkung haben wie herkömmliche Kosmetik?
Ja, die Wirkung hängt vor allem von der Formulierung, den Wirkstoffen und deinem Hauttyp ab, nicht allein davon, ob ein Produkt vegan ist. Es gibt vegane Produkte für Feuchtigkeit, Reinigung, Pflege, Schutz und Make-up, die sehr gut funktionieren können. Wichtig ist, dass die Textur, Verträglichkeit und Wirkstoffkombination zu deinen Bedürfnissen passen.
Welche Inhaltsstoffe in Kosmetik sind nicht vegan?
Häufig nicht vegan sind zum Beispiel Bienenwachs, Honig, Propolis, Lanolin, Kollagen, Elastin, Keratin, Seide, Carmine beziehungsweise Cochenille, Milchproteine und tierische Fette oder Talg. Auch Inhaltsstoffe mit tierischer Herkunft oder tierische Nebenprodukte können vorkommen. Bei Gelatine oder bestimmten Emulgatoren lohnt sich ebenfalls ein genauer Blick auf die Herkunft.
Wie prüfst du, ob ein Produkt tierische Inhaltsstoffe enthält?
Lies die INCI-Liste und prüfe Namen, die auf tierische Rohstoffe hindeuten. Wenn du einen Stoff nicht eindeutig zuordnen kannst, hilft eine Recherche nach der Rohstoffherkunft oder ein Blick in die Produktbeschreibung des Herstellers. Besonders bei Natur- und Luxusprodukten verstecken sich tierische Bestandteile manchmal hinter ungewöhnlichen Bezeichnungen.
Welche Siegel helfen dir beim Kauf veganer Kosmetik?
Hilfreich sind vor allem klar erkennbare Vegan-Siegel wie das V-Label oder andere unabhängige Vegan-Zertifizierungen. Zusätzlich können Herstellerhinweise wie „vegan“ Orientierung geben, wenn sie transparent und nachvollziehbar sind. Für den schnellen Einkauf sind geprüfte Siegel meist verlässlicher als reine Marketingaussagen auf der Vorderseite.
Worin unterscheidet sich vegane Kosmetik von tierversuchsfreier Kosmetik im Alltag?
Im Alltag bedeutet vegan vor allem, dass du bei der Auswahl auf tierische Bestandteile verzichtest, während tierversuchsfrei den Fokus auf die Testpraxis legt. Ein Produkt kann also tierversuchsfrei sein, aber trotzdem tierische Inhaltsstoffe enthalten. Wenn du beides willst, musst du beide Kriterien getrennt prüfen.
Welche Fehler passieren beim Umstieg auf vegane Kosmetik am häufigsten?
Häufige Fehler sind ein zu schneller Komplettwechsel, das Ignorieren von Inhaltsstoffen, das Verwechseln von vegan mit tierversuchsfrei und das Kaufen nur nach Label statt nach Verträglichkeit. Auch zu große Erwartungen an einzelne Produkte führen oft zu Frust. Besser ist es, Schritt für Schritt vorzugehen und Produkte nach Funktion, Hautgefühl und Inhaltsstoffen zu bewerten.
Wie kannst du deine bestehende Pflegeroutine Schritt für Schritt vegan machen?
Starte mit Produkten, die du regelmäßig und schnell aufbrauchst, und ersetze sie erst, wenn Nachkauf ansteht. Danach kannst du weitere Kategorien wie Reinigung, Pflege und Make-up durchgehen und jeweils vegane Alternativen suchen, die zu deinem Hauttyp passen. So bleibt deine Routine stabil und du vermeidest unnötige Fehlkäufe.
Welche vegane Kosmetik eignet sich für empfindliche Haut?
Für empfindliche Haut eignen sich meist vegane Produkte mit kurzer INCI-Liste, ohne starke Duftstoffe und ohne unnötig viele Reizstoffe. Gut sind oft milde Reinigungsprodukte, schlichte Feuchtigkeitspflege und Formulierungen mit beruhigenden Inhaltsstoffen wie Glycerin, Panthenol oder Ceramiden, sofern sie vegan eingesetzt werden. Wichtig ist immer ein Verträglichkeitstest an einer kleinen Hautstelle, weil auch vegane Produkte irritieren können.
Wie findest du vegane Kosmetik in der Drogerie in Deutschland?
In vielen Drogerien helfen dir klare Vegan-Hinweise auf der Verpackung, Filter in den Online-Shops und die Produktkennzeichnung im Regal. Besonders bei Eigenmarken gibt es inzwischen viele vegane Produkte, von Pflege bis Make-up. Wenn kein Siegel drauf ist, lohnt sich ein kurzer Check der Zutatenliste, weil vegane Optionen oft direkt neben konventionellen Produkten stehen.
Hey, meine fleißige Biene! 🙂 Ich lese immer noch super gerne deine Beiträge und finde es wirklich klasse, wie ausführlich und genau du diese verfasst :> Hut ab! Jajaja…
Dein Beitrag ist super, ich habe mir nämlich letztens wirklich Gedanken darum gemacht, was für Produke ich nutzen möchte und was diese beinhalten! Ich liebech Kiko und ich bin so überglücklich, dass es Kiko auch in Deutchland und nicht nu in Italien & co. gibt! 🙂
Ich würde gerne über deine Beautyfavouriten lesen 🙂 Und übrigens, dein Header ist sehr hübsch!!
Allerliebste Grüße und eine dicke Umarmung
Hoffentlich sehen wir uns demnächst :***
great post:) have a nice day!
swiatwkolorzeblond.com
In love with your super amazing photos! Have a wonderful weekend!
Pickedresses
Ich wusste gar nicht, dass Kiko vegane Kosmetik herstellt! Das ist ja fantastisch! 🙂
Wieder mal ein sehr schöne Post, meine Liebe. <3
Liebste Grüße,
Sara.
thank you so much!!
wow thank you dear! i appreciate that a lot.
danke sehr Liebeleien! doch doch deswegen bin ich ja mit herz und Seele bei Kiko 😉 Qualität und Inhalt einfach perfekt!
wann sehen wir uns mal <3
OH JAA Kiko ist einfach toll..schwer in Deutschland als laden zu finden, aber online geht ja alles 🙂 aber ich erinnere mich noch an rom, als wir in mehreren stores per Zufall waren 🙂
liebe grüße<33
viele produkte von kiko enthalten aber karmin oder bienenwachs und sind somit nicht vegan. also weiterhin die inhaltstoffe lesen
Vielen herzlichen Dank für die Tipps zum Umstieg auf vegane Kosmetika! Vor allem Tipp 2 war mir auf dem Herzen gelegen, da ich das Wegschmeißen der alten Produkte die ich nicht verschenken konnte auch nicht vertretbar finde. Auch Tipp 5 hätte ich ohne deine Empfehlung wahrscheinlich vergessen, dabei wäre es sehr gut meine Beauty-begeisterte Tante vorzuwarnen.