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Teil I: Was macht einen guten Make-up Pinsel aus?

DE: Frage, macht es eigentlich einen großen Unterschied, ob man nun einen teuren oder billigen Pinsel, einen aus Echthaar oder Synthetikhaar verwendet? Das sind wohl die zwei gewichtigsten Fragen, wenn es um einen Pinselkauf geht. Wie würdet ihr darauf antworten? Ich habe mich mal etwas schlau gemacht und werde euch über meine Erfahrungen und Empfehlungen berichten.

Zuallererst einmal ein kleines Kompliment an unsere flinken Alleskönner. Pinsel können so so praktisch sein! Früher (und heute immer noch ab und zu) trug ich Lidschatten lediglich mit meinem Zeitfinger auf mein Augenlid auf. Ganz unspektakulär, ganz simpel, nur eine Nuance! An dieser Stelle sollte kurz erwähnt sein, dass professionelle Make-up Artists bis heute manches Mal reine Fingerarbeit leisten. Je nach Konsistenz und gewünschten Effekt macht es sogar Sinn! Aber nun zurück zum Thema.

Nachdem ich dann meine erste Lidschatten-Palette in der Hand hielt, wusste ich, dass selbst 10 Finger, für jede Farbe einen, nicht das Gelbe vom Ei sein kann. Der beigelegte Applikator war aber auch eher weniger berauschend. Das kleine schwammige Pad verabschiedete sich kurzerhand vom Stil und schon saß ich wieder auf 0.

Ein guter Make-up Pinsel ist ein Muss für ein qualitativ hochwertiges, präzises und professionell aussehendes Make-up. Das musste selbst ich mir nach einiger Zeit eingestehen. Etwas mehr auszugeben lohnt sich hier, denn schließlich soll der Pinsel leicht händelbar sein, uns lange begleiten und seine Dienste optimal erfüllen. 
Das alleinige Auswahlkriterium sollte keinesfalls der Preis allein sein, die Qualität ist das Entscheidende! Zwei Dinge sind insbesondere wichtig:

ein stabiler Griff

hochwertige, hautfreundliche Borsten


Beim Kauf also unbedingt darauf achten, dass der Stil gut und sicher in der Hand liegt und aus einem stabilem, hochwertigen Material besteht. Dichte, weiche Naturborsten sind ein weiteres wichtiges Kriterium für einen guten Make-up Pinsel. Leider musste ich die Erfahrung machen, dass bei wirklich billigen Pinseln ständig die Borsten ausfallen oder beim Make-up Auftrag im Gesicht verteilen. Das Auftragen an sich ist mit preisgünstigeren Pinseln ebenfalls schwieriger.



Echt- oder Kunsthaarpinsel? Welcher der Beiden gewinnt?


Schwer zu beantworten. Ich für meinen Teil würde niemals Echthaarpinsel verwenden. Jedoch ist dies eine persönliche Entscheidung aufgrund meiner veganen Lebensweise. Tierhaarallergiker sollten ebenfalls die Finger von Echthaarpinseln lassen. Ein kleines Budget, moralische Gründe und wie bereits erwähnt, die Ablehnung tierischer Produkte sind des Weiteren Ausschlusskriterien.
Doch es gibt weitere Unterschiede, die euch die Auswahl erleichtern könnten:


Der Pinsel aus Echthaar:


Echthaar-Pinsel sind zunächst einmal teurer, als ihre kunsthaarigen Freunde. Sie eignen sich gut für pudrige Substanzen und weniger für z.B. flüssiges Make-up, dieses würde den doch empfindlichen Borsten auf Dauer schaden und Rückstände ließen sich bei der Reinigung nicht komplett entfernen. Es gibt Echthaar-Pinsel mit weichen und festen Borsten, mit langen oder kurzen.
Grundsätzlich gesagt, leisten sie eine gute Arbeit bei ganz normalem Puder oder Puder Rouge.

Der Pinsel aus Synthetikborsten:


Flüssige Make-ups aller Art lassen sich wunderbar mit einem Synthetikhaar Pinsel auftragen. Des Weiteren erfreuen sich cremige oder ganz flüssige Foundations, Lidschatten, Concealer und Creme-Rouges einem hochwertigen und einfachen Auftrag! Obendrein lassen sich Kunsthaarpinsel spielend leicht reinigen.
Aber wie oben erwähnt, die Qualität sollte stimmen! Schaut, ob er Haare verliert, wie er in der Hand liegt, aus welchem Material er besteht usw. In der Regel sind Synthetikpinsel günstiger als Echthaar, darunter leiden die anderen Aspekte jedoch nicht.


Ich für meinen Teil kann Real Techniques Pinsel, Kiko, Da Vinci und Ebelin Pinsel empfehlen. Ihr solltet aber trotzdem darauf achten bei den Herstellern nur die Kunsthaarvariante zu nehmen, wenn ihr darauf Wert legen solltet. Essence hat ab und zu auch ganz nette Stücke im Sortiment. Man sollte es sich am Besten vor Ort ansehen. Schließlich kommt es auch auf den Verwendungszweck an. 
Ich selber habe noch nie Pinsel von m.a.c. ausprobiert, höre und lese aber viel Schwärmerei um sie. Ich finde sie schon arg teuer! Aber belehrt mich gerne eines Besseren!

So ihr Lieben, das war nun Teil I meiner Pinsel Reihe! Freut euch auf zwei weitere Teile, die sich mit der Form und der Reinigung auseinandersetzen werden. Danach seid ihr Pro's, wenn es um Pinselwissen geht.





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pic source: http://i.huffpost.com, my photo

2 comments:

  1. Great tips!
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