Hauttypen erkennen & richtig pflegen: Der komplette Hautpflege-Guide
Dein Hauttyp entscheidet mit darüber, wie deine Haut auf Pflege, Sonne und Belastungen reagiert, und genau dabei hilft dir dieser Leitfaden. Du ordnest deine Haut grob ein, verstehst den Unterschied zwischen Hauttyp und Hautzustand und leitest daraus passende Pflege und Sonnenschutz ab.
Du lernst, woran du trockene, fettige, normale, sensible oder Mischhaut erkennst und wie du typische Merkmale wie Spannungsgefühl, Glanz, Poren oder Unreinheiten richtig deutest. Ein wichtiger Punkt ist auch die Einordnung von Hautreaktionen, die nicht dauerhaft sind, etwa gereizte oder überpflegte Haut.
Für die Sonnenreaktion nutzt du zusätzlich die Fitzpatrick-Hauttypen mit den Stufen I bis VI, die das Risiko für Sonnenbrand und das Bräunungsverhalten besser greifbar machen. So bekommst du eine klare Grundlage, um deine Haut im Alltag realistischer einzuschätzen und direkt passender zu pflegen.
Welcher Hauttyp bin ich?
Ein Hauttyp beschreibt die grundlegende, meist stabile Veranlagung deiner Haut, also wie viel Talg sie produziert und wie sie auf Reinigung, Pflege und Umwelt reagiert. Für die Einordnung reicht anfangs die grobe Unterscheidung in normale, trockene, fettige, Mischhaut und empfindliche Haut. Genau darum geht es hier, damit du dein Muster sauber erkennst, bevor du dich in Details verrennst. Ein falscher Hauttyp führt schnell zu Pflege, die spannt, glänzt oder reizt, und die Haut bedankt sich selten höflich dafür.
Die grobe Einteilung
Diese Einteilung ist praktisch, weil sie dir ein erstes Raster für Pflege und Reinigung gibt. Im Alltag hilft sie, Produkte nicht nach Bauchgefühl, sondern nach Hautverhalten auszuwählen.
- Normale Haut: ausgeglichen, weder stark fettig noch stark trocken
- Trockene Haut: spannt schnell und verliert leichter Feuchtigkeit
- Fettige Haut: produziert sichtbar mehr Talg und glänzt oft
- Mischhaut: zwei Zonen, meist eine fettigere T-Zone und trockenere Wangen
- Empfindliche Haut: reagiert schnell auf Reize, auch ohne klaren Fettmangel
Hauttyp oder Hautzustand – was ist der Unterschied?
Wenn du wissen willst, welcher Hauttyp du bist, musst du erst die Grundfrage klären: Hauttyp ist weitgehend dauerhaft, Hautzustand kann sich täglich ändern. Trockene, fettige, Mischhaut oder normale Haut beschreiben die Grundanlage, während Gereiztheit, Unreinheiten, Überpflege oder Akne oft nur den aktuellen Stress der Haut zeigen. Genau deshalb kann dieselbe Haut im Winter spannen und im Sommer glänzen. Wer beides verwechselt, pflegt schnell an der Ursache vorbei.
Hauttyp: die stabile Grundanlage
Der Hauttyp bestimmt, wie viel Talg, Feuchtigkeit und Schutz die Haut von Natur aus mitbringt. Er verändert sich meist nur langsam, etwa durch Alter oder Hormone. Wer ihn kennt, kann Reinigung, Creme und Wirkstoffe deutlich gezielter wählen.
Hautzustand: das vorübergehende Signal
Der Hautzustand zeigt, was gerade aus dem Gleichgewicht geraten ist: zu viel Pflege, zu aggressive Reinigung, Reizung oder Entzündung. Auch unreine oder akneanfällige Haut ist nicht automatisch ein eigener Hauttyp, sondern oft ein Zustand mit verstopften Poren und Entzündungen. Das ist wichtig, damit du nicht gegen Pickel kämpfst, obwohl eigentlich die Hautbarriere Hilfe braucht.
So beobachtest du deine Haut richtig
Selbstbeobachtung ist der saubere Weg aus dem Durcheinander, und sie spart dir den ewigen Griff ins Hautpflege-Regal auf Verdacht. Schau morgens und abends auf Spannungsgefühl, Glanz, Schuppung, Rötung und neue Unreinheiten. Wenn du das zwei bis drei Wochen dokumentierst, erkennst du Muster statt Zufall.
Wie kann ich meinen Hauttyp bestimmen?
Reinige dein Gesicht, warte 30 bis 60 Minuten und beobachte dann Glanz, Spannungsgefühl, Poren, Trockenheit und Unreinheiten. So trennt sich der echte Hauttyp vom bloßen Tageszustand, denn eine falsche Einschätzung führt schnell zu den falschen Produkten und noch mehr Chaos auf der Haut.
1. Gesicht gründlich reinigen
Die Reinigung ist der Startpunkt, weil nur saubere Haut ihr eigenes Verhalten zeigt. Nutze ein mildes Produkt, trockne die Haut ab und lass sie dann in Ruhe.
2. Abwarten und nicht nachcremen
Die Wartezeit ist entscheidend, weil sich erst dann Fettproduktion und Feuchtigkeitsmangel zeigen. Wer sofort cremt, verwischt das Ergebnis und beantwortet die Frage nach dem eigenen Hauttyp mit Wunschdenken statt Beobachtung.
3. Hautreaktionen prüfen
Glänzt vor allem die T-Zone, spricht das für fettige Haut. Spannt die Haut und wirkt matt, ist sie eher trocken. Große Poren und häufige Unreinheiten deuten oft auf ölige Anteile hin, während feine Schüppchen und Brennen eher für Trockenheit sprechen.
4. Kurztest für dich selbst
Wenn du mittags schon nachfetten musst, aber nach dem Waschen Spannung spürst, liegt oft Mischhaut vor. Fühlt sich die Haut nach 30 Minuten ruhig an und glänzt kaum, ist sie meist ausgeglichener als du denkst. Das ist erfreulich unspektakulär, aber manchmal ist genau das die beste Nachricht für die Hautpflege.
Woran erkenne ich empfindliche, trockene, normale, fettige oder Mischhaut?
Welcher Hauttyp du hast, zeigt sich meist nicht an einem einzelnen Signal, sondern an einem Muster aus Spannungsgefühl, Glanz, Poren, Rötungen und der Reaktion auf Pflege. Trockene Haut spannt oft schon kurz nach dem Waschen, schuppt leichter und braucht mehr Lipide, während fettige Haut glänzt, gröbere Poren zeigt und schneller Mitesser bildet. Normale Haut bleibt meist stabil, Mischhaut kombiniert glänzende Partien in der T-Zone mit trockeneren Wangen, und empfindliche Haut reagiert schneller mit Brennen, Rötung oder Juckreiz. Unreine Haut und Akne sprechen eher für entzündliche Pickel, schmerzhafte Knoten und wiederkehrende Entzündungen als nur für Fettglanz. Für die Einordnung hilft auch der Unterschied zwischen Hauttyp und Hautzustand, weil beides nicht dasselbe ist.
Empfindliche Haut
Empfindliche Haut ist vor allem durch Reaktivität definiert, und genau das macht sie im Alltag so tückisch. Sie rötet sich schnell, brennt nach Reinigung oder Peeling und verträgt Duftstoffe, Alkohol oder häufige Produktwechsel oft schlechter als andere Hauttypen. Das ist wichtig, weil die Hautbarriere bei Reizung schneller Wasser verliert und dann noch stärker spannt. Da reicht manchmal schon ein Pflegeprodukt mit zu viel Ehrgeiz, und die Haut nimmt es persönlich.
Trockene, normale und fettige Haut
Trockene Haut fühlt sich rau an, zeigt feine Schüppchen und produziert wenig Talg, fettige Haut glänzt dagegen oft schon wenige Stunden nach der Reinigung und hat meist sichtbarere Poren. Normale Haut liegt dazwischen: Sie wirkt ausgeglichen, spannt selten und braucht Pflege, aber keinen Notfallplan. Mischhaut ist die kleine Gemeinheit dazwischen, weil Wangen eher trocken und Stirn, Nase oder Kinn deutlich ölig sein können.
Unreine Haut oder Akne?
Unreine Haut zeigt meist Mitesser, einzelne Pickel und eine höhere Verstopfungsneigung, aber nicht automatisch starke Entzündungen. Akne geht weiter: entzündete Papeln, Pusteln oder Knoten sprechen für ein klar krankhaftes Muster und brauchen meist gezieltere Pflege. Die Unterscheidung ist wichtig, weil „einfach fettig“ oft mit „unrein“ verwechselt wird, obwohl die Behandlung nicht gleich ist.
Welche Rolle spielen Sonne, Bräunung und Fitzpatrick-Hauttypen?
Der Fitzpatrick-Hauttyp ordnet Haut danach ein, wie sie auf UV-Strahlung mit Sonnenbrand oder Bräunung reagiert. Das ist praktisch, weil diese Reaktion das Risiko für Schäden grob abschätzt und den Sprung von der klassischen Hauttyp-Bestimmung zur UV-bezogenen Einordnung schafft. Der BfS-Hauttypentest nutzt dafür auch Haut-, Haar- und Augenfarbe; europäische Typen I bis IV sind meist heller, V und VI deutlich dunkler. Sonnenschutz ist dabei keine Kür, sondern eher die kleine Pflichtübung, die später große Hautärger erspart.
Was die 6 Fitzpatrick-Typen bedeuten
Der Fitzpatrick-Ansatz ist eine Skala von Typ I bis VI, die die Reaktion auf Sonne statt nur die Farbe beschreibt. Typ I wird schnell rot und bräunt kaum, Typ VI reagiert kaum mit Sonnenbrand und wird stark pigmentiert. Grob passt das zu keltischen und nordischen Typen bei I bis II, Misch- und mediterranen Typen bei III bis IV sowie dunkler und schwarzer Haut bei V bis VI.
Warum Sonnenbrand und Bräunung mehr sagen als die Farbe allein
Die Sonnenreaktion ist wichtiger als der bloße Blick in den Spiegel, weil zwei ähnlich helle Hauttypen unterschiedlich empfindlich sein können. Wer schnell rot wird und selten braun, hat meist ein höheres UV-Risiko; wer rasch und gleichmäßig bräunt, ist oft robuster, aber nicht unverwundbar. Darum ist die Einordnung nützlich, wenn du deinen Hauttyp praktisch verstehen willst und ein gutes Stück weniger im Dunkeln tappst.
Welche Pflege passt zu meinem Hauttyp?
Wenn du welcher hauttyp bin ich praktisch beantworten willst, musst du Pflege an Talg, Feuchtigkeit und Reizbarkeit ausrichten. Trockene Haut braucht Ceramide, Glycerin und reichhaltige Cremes; sensible Haut profitiert von parfümfreien Formeln mit Panthenol oder Centella; ölige Haut kommt mit leichten Geltexturen, Niacinamid oder Salicylsäure meist besser klar; Mischhaut verlangt zonenweise Pflege. Morgens gehört SPF 30 bis 50 dazu, abends reicht eine milde Reinigung plus Barrierepflege. Kein Hauttyp mag Drama, auch nicht im Badezimmer.
1. Trockene und sensible Haut zuerst beruhigen
Bei trockener Haut zählt Barriereaufbau, weil Wasserverlust schnell zu Spannungsgefühl, Schuppung und feinen Linien führt. Sinnvoll sind Ceramide, Squalan, Urea in niedriger Konzentration und Hyaluron; bei sensibler Haut helfen zusätzlich Panthenol und reizarme, parfümfreie Cremes oder Balsame.
2. Ölige und Mischhaut sauber steuern
Ölige Haut braucht keine aggressive Entfettung, sondern Talgkontrolle ohne Kollaps der Hautbarriere. Leichte Fluids mit Niacinamid, Salicylsäure und Gel-Cremes reduzieren Glanz, während Mischhaut morgens oft nur auf der T-Zone mattiert und die Wangen normal versorgt werden.
3. Routine und Produktart festlegen
Eine klare Routine spart Fehlkäufe und verhindert, dass du zu viel oder zu wenig pflegst. Morgens reichen Reinigung, Serum, Creme und SPF 30 bis 50; abends kommt nach der Reinigung die passende Pflege je nach Hauttyp, also Creme, Gel oder barrierefreundliche Maskentexturen. Linien mit Bezeichnungen wie „hydrating“, „calming“, „oil-control“ oder „barrier repair“ machen die Orientierung meist angenehm unkompliziert.
Kann sich mein Hauttyp im Laufe des Lebens verändern?
Ja, der Hauttyp kann sich mit dem Alter, Hormonen, UV-Strahlen, Ernährung, Stress, Umwelt und Pflegegewohnheiten spürbar verschieben. Dermatologisch gilt: Ein echter Typwechsel kommt selten abrupt, vieles ist eher ein Hautzustand, der sich über Wochen oder Monate aufbaut. Deshalb lohnt sich eine Neubewertung etwa alle 6 bis 12 Monate und immer dann, wenn Trockenheit, Glanz oder Unreinheiten neu und dauerhaft auftreten.
Wann ist es eher ein Hautzustand statt ein neuer Hauttyp?
Das ist wichtig, weil eine plötzliche Reaktion oft nicht deine Grundanlage beschreibt, sondern eine vorübergehende Störung. Wenn deine Haut im Winter spannt, nach Stress fettiger wird oder nach zu viel Sonne fleckig reagiert, spricht das eher für einen Zustand als für einen echten Typwechsel. Genau hier hilft der Blick auf dein Hautbild, bevor du dich fragst, welcher Hauttyp du bist. Die Antwort steckt oft nicht in einem Etikett, sondern in der aktuellen Lage deiner Haut.
Was Hautpflege verständlicher macht
Die Antwort darauf hängt stark davon ab, ob ein fester Hauttyp oder eher ein wechselnder Hautzustand gemeint ist. Die American Academy of Dermatology trennt diese Ebenen bewusst, weil trockene, fettige oder sensible Haut anders gepflegt wird als eine gereizte Hautbarriere nach Sonne, Kälte oder zu vielen Wirkstoffen. Genau deshalb wirkt die Frage welcher Hauttyp bin ich so simpel und ist in der Praxis ein kleiner Prüfstein für klügere Pflege.
Hauttyp lesen, Hautreaktionen einordnen
Der Hauttyp beschreibt die Grundtendenz, also Fettproduktion, Trockenheit und Reaktionsbereitschaft. Der Hautzustand zeigt dagegen, was gerade los ist: Spannungsgefühl, Rötung, Schuppung oder Glanz können sich durch Wetter, Reinigung oder Sonne schnell verschieben.
Warum das für Pflege wirklich zählt
Wer beides verwechselt, greift schnell daneben. Dann wird ölige Haut unnötig entfettet oder trockene Haut mit zu scharfen Wirkstoffen zusätzlich gestresst, und genau deshalb sind Barrierepflege, Sonnenschutz und die Wahl der Wirkstoffe so zentral. Wer die Signale richtig liest, spart sich so manchen Pflege-Fehlkauf mit Ansage.
Häufige Fragen zum Hauttyp
Welcher Hauttyp bin ich?
Der Hauttyp beschreibt, wie deine Haut von Natur aus reagiert, zum Beispiel ob sie eher trocken, fettig, normal, sensibel oder als Mischhaut auftritt. Eine sichere Einordnung gelingt meist über mehrere Merkmale zusammen: Spannungsgefühl, Glanz, Porengröße, Rötungen, Trockenheit und Unreinheiten. Wenn du nur ein einzelnes Zeichen betrachtest, ist die Einordnung oft zu ungenau.
Wie kann ich meinen Hauttyp bestimmen?
Reinige dein Gesicht mild, lass die Haut danach einige Stunden möglichst in Ruhe und beobachte ihr Verhalten ohne viele Produkte. Wirkt sie gespannt und schuppig, spricht das eher für trockene Haut. Glänzt vor allem die T-Zone, deutet das häufig auf Mischhaut hin. Starker Glanz im ganzen Gesicht passt eher zu fettiger Haut, während eine gleichmäßige, ausgeglichene Oberfläche oft für normale Haut spricht.
Was ist der Unterschied zwischen Hauttyp und Hautzustand?
Der Hauttyp ist die eher grundsätzliche Veranlagung deiner Haut und verändert sich nicht von heute auf morgen. Der Hautzustand ist das, was du gerade wahrnimmst, etwa gereizte, dehydrierte, überpflegte, unreine oder akneanfällige Haut. Eine fettige Haut kann zum Beispiel gleichzeitig gereizt sein, und trockene Haut kann vorübergehend durch Klima, Stress oder falsche Pflege noch stärker spannen.
Woran erkenne ich, ob meine Haut empfindlich, trocken, normal, fettig oder Mischhaut ist?
- Empfindliche Haut: reagiert schnell mit Rötungen, Brennen, Jucken oder Spannungsgefühl, oft nach Pflege, Wetterwechsel oder Reibung.
- Trockene Haut: fühlt sich rau oder gespannt an, schuppt leichter und wirkt oft matt.
- Normale Haut: ist meist ausgeglichen, weder stark fettig noch stark trocken, mit feiner bis mittlerer Porenstruktur.
- Fettige Haut: glänzt schnell, vor allem in Stirn, Nase und Kinn, und hat häufig sichtbarere Poren.
- Mischhaut: kombiniert meist eine fettigere T-Zone mit trockeneren oder normaleren Wangen.
Welche Merkmale helfen bei der Einordnung meines Hauttyps?
Achte auf das Zusammenspiel aus Hautgefühl, Glanz, Trockenheit, Poren, Rötungen und Unreinheiten. Wichtig ist auch, wann die Zeichen auftreten: direkt nach der Reinigung, im Tagesverlauf oder nur bei Kälte, Hitze oder Stress. Wenn du häufig Mitesser, entzündliche Pickel oder starke Reizungen hast, kann zusätzlich ein Hautzustand wie Unreinheit, Akne oder Sensibilisierung eine Rolle spielen.
Warum ist es wichtig, den eigenen Hauttyp zu kennen?
Wenn du deinen Hauttyp kennst, kannst du Pflege gezielter auswählen und Fehlgriffe vermeiden. Trockene Haut braucht meist mehr Lipide und Feuchtigkeit, fettige Haut eher leichte Texturen und talgausgleichende Pflege, sensible Haut vor allem reizarm formulierte Produkte. Auch Sonnenschutz, Reinigung und Wirkstoffe lassen sich besser anpassen, wenn du weißt, was deine Haut wirklich braucht.
Welche Pflege passt zu meinem Hauttyp?
Das hängt von deinem Hauttyp und dem aktuellen Hautzustand ab. Trockene Haut profitiert oft von reichhaltigen Cremes mit Glycerin, Hyaluron, Ceramiden oder Squalan. Fettige oder unreine Haut kommt meist besser mit leichten, nicht komedogenen Texturen klar, etwa Gel-Cremes mit Niacinamid oder Salicylsäure. Mischhaut braucht oft eine flexible Pflege, die die T-Zone nicht überpflegt und trockenere Partien trotzdem schützt. Empfindliche Haut ist meist mit reizarmen Formulierungen ohne unnötige Duftstoffe besser beraten.
- T-Zone Glanz-Kontrolle: Mattierendes Toner-Fluid für ölige Haut und Mischhaut, ideal für glänzende Bereiche.
- Porenoptik verfeinern: Adstringierende Formel unterstützt ein ebenmäßigeres Hautbild und hilft, verstopfte Poren zu vermeiden.
- 3-fach Aktiv-Power: Salicylsäure, Hamamelis-Wasser und Niacinamid, plus Amazon-Pflanzenkomplex für ausbalancierte Sebum-Pflege.
- Leicht, schnell einziehend: Zieht zügig ein, fühlt sich nicht schwer an und lässt die Haut gepflegt und hydratisiert wirken.
- Einfache Anwendung: Morgens und abends auf gereinigte, tonisierte Haut, gezielt auf ölige Zonen (meist T-Zone). Augenpartie aussparen.
Kann sich mein Hauttyp im Laufe des Lebens verändern?
Ja, dein Hautbild kann sich im Lauf der Zeit merklich verändern. Hormone, Alter, Klima, UV-Strahlung, Stress, Ernährung und Pflegegewohnheiten beeinflussen, wie trocken, fettig oder reaktiv deine Haut wirkt. Häufig verändert sich dabei eher der Hautzustand als der eigentliche Hauttyp. Wenn sich deine Haut plötzlich deutlich anders verhält, lohnt sich eine neue Beobachtung über mehrere Wochen.
Wie bestimme ich meinen Hauttyp zu Hause ohne Quiz?
Am einfachsten beobachtest du deine Haut an einem normalen Tag ohne viele Pflegeprodukte. Nach der Reinigung wartest du mehrere Stunden und achtest darauf, ob die Haut spannt, glänzt oder an einzelnen Stellen unterschiedlich reagiert. Zusätzlich hilft ein Blick auf Poren, Rötungen, Schuppung und Unreinheiten. Ein Quiz kann dabei nur unterstützen, die eigentliche Einordnung entsteht aber aus deiner Selbstbeobachtung.
Welche Rolle spielen Sonne, Bräunung und Sonnenbrand bei der Hauttyp-Bestimmung?
Bei der UV-bezogenen Einordnung zählt vor allem, wie deine Haut auf Sonne reagiert. Neigt sie schnell zu Sonnenbrand und bräunt nur langsam, spricht das eher für einen helleren Fitzpatrick-Hauttyp. Bräunt die Haut schneller und verbrennt seltener, liegt meist ein dunklerer Typ vor. Haut-, Haar- und Augenfarbe können Hinweise geben, sind allein aber nicht zuverlässig genug für die Bestimmung.
Welche der 6 Fitzpatrick-Hauttypen passt zu mir?
Die Fitzpatrick-Typen beschreiben, wie empfindlich deine Haut auf UV-Strahlung reagiert und wie schnell sie bräunt oder verbrennt. Typ I verbrennt sehr leicht und bräunt kaum, Typ II verbrennt leicht, Typ III verbrennt mäßig und bräunt allmählich, Typ IV bräunt meist gut und verbrennt seltener, Typ V hat von Natur aus dunklere Haut und bräunt sehr gut, Typ VI ist sehr dunkel und reagiert am wenigsten mit Sonnenbrand. Entscheidend ist vor allem deine tatsächliche Reaktion auf Sonne, nicht nur die sichtbare Hautfarbe.
Welche Hauttyp-Kategorie ist typisch für die deutsche Bevölkerung?
In Deutschland kommen die helleren Fitzpatrick-Hauttypen I bis III besonders häufig vor, je nach Region und Herkunft auch Typ IV. Das heißt aber nicht, dass eine einzelne Person automatisch in diese Gruppe fällt, denn Haarfarbe, Augenfarbe und Sonnenreaktion können sich deutlich unterscheiden. Für die praktische Einordnung ist deshalb dein persönliches Reaktionsmuster auf UV-Strahlung wichtiger als ein Durchschnittswert.
Wie finde ich die richtige Sonnenschutzstufe für meinen Hauttyp?
Als Faustregel gilt: Je heller und sonnenempfindlicher deine Haut ist, desto höher sollte der Lichtschutzfaktor sein. Sehr helle und schnell verbrennende Hauttypen sind meist mit LSF 50 oder 50+ am besten beraten, während dunklere, weniger sonnenempfindliche Hauttypen je nach Situation ebenfalls hohe Schutzwerte brauchen können, vor allem bei intensiver Sonne, längeren Aufenthalten im Freien oder in den Bergen. Wichtig ist nicht nur der LSF, sondern auch ein breiter UVA- und UVB-Schutz sowie ausreichendes und regelmäßiges Nachcremen.
Wann sollte ich bei Unsicherheit eine Hautärztin oder einen Hautarzt fragen?
Wenn deine Haut plötzlich stark reagiert, häufig brennt, juckt, sich schuppt oder du deutliche Unreinheiten, Ekzeme oder anhaltende Rötungen bemerkst, ist eine fachliche Abklärung sinnvoll. Das gilt auch, wenn du trotz angepasster Pflege nicht weiterkommst oder nicht sicher bist, ob es sich noch um einen Hauttyp oder schon um ein Hautproblem handelt. Eine Hautärztin oder ein Hautarzt kann Hautzustand, Unverträglichkeiten und mögliche Erkrankungen besser voneinander unterscheiden.
I love your eyebrows and eyes <3
You look magical.
xx
Inka
http://inkainlove.blogspot.com/
Ich mag deine Posts total gerne! Informativ, aufs Wesentliche beschränkt und vor allem visuell total gut aufbereitet. Danke dafür! Sollte einfach mal gesagt sein 🙂
Meine Haut ist eine einzige Katastrophe, vor allem im Winter: fettig an den Wangen, trocken bis schuppig am Kinn und allergisch auf ungefähr ALLES (zuletzt zB: Micro-Cell Green Nagelhärter!) Ich habe jede erdenkliche Creme erfolglos ausprobiert… seit 2 Monaten benutze ich allerdings Lush Ultrabalm und bin bis jetzt weder allergisch, noch verstopfen meine Poren und die trockenen Flecken halten sich auch eher in Grenzen. Yay! Er besteht nur aus 3 Inhaltsstoffen: Jojobaöl, Candelilla- und Rosenwachs. Bei Inhaltsstoffen ist weniger definitiv mehr. Und vielleicht hilft das ja der einen oder anderen Leserin, die Jahre damit verbracht hat, tausende Cremes auszuprobieren, nur um sie nach 2 Woche wieder zu kübeln, weil irgendwas wieder nicht passt. 😉
xx Sabrina von what pixies wear ♡
PS: Weißt du, was ich voll gut finden würde? Sowas wie einen Foundation-Auftrag-Guide. Über Pinsel/Schwämmchen/diese neuen Eier und Co. Ich glaub, viele können damit nicht richtig umgehen und ich hasse caked on makeup ^^